Autor Michael Wrobel lässt es schneien

VeBu-Weihnachtsbasar

Eigentlich geht es auf Weihnachtsmärkten ja beschaulich zu, das ist auch beim VeBU in Rünthe, nicht anders. Spätestens bei der Lesung ist es mit der Ruhe aber vorbei.

von Niklas Mallitzky

Bergkamen

, 26.11.2018, 16:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Autor Michael Wrobel lässt es schneien

Michael Wrobel erzählt während des VeBU-Weihnachtsbasars „Geschichten aus dem Dustertal“ . Milk © Stefan Milk

Dann werden Eltern zu Statuen, während die Kinder das Rätsel der drei Höhlen lösen. Und dann beginnt es sogar zu schneien. Die Lesungen von Wrobel, Autor der Dustertal-Reihe, sind eines der absoluten Highlights des Basars an der Marie-Curie-Straße. Wrobel, der auch das Freizeitzentrum an der Lüner Höhe in Kamen leitet, ist bekannt für seine einnehmenden Lesungen, die Kinder und Eltern zum Mitmachen animieren und gekonnt mit Licht und Schatten spielen. Passend zur kalten Jahreszeit beginnt es während der Lesung sogar an der richtigen Stelle zu schneien. Die künstliche Winterpracht stammt aus einer Schaummaschine, die den Schaum in kleinen Flocken im Raum verteilt. Die Lesung ist so beliebt, dass Wrobel zweimal an diesem Tag ran muss. „Es waren so viele Kinder da“, berichtet er. „Da haben wir uns für eine zweite Aufführung entschieden.“

Autor Michael Wrobel lässt es schneien

Die selbst gebastelten Wichtel liefen Engeln und Kerzen zum Weihnachtbasar des VeBU den Rang ab. © Stefan Milk

Wichtel und Plastiken

Wenn die Kinder gerade einmal nicht mit den Schattenguhs und den Helden Torca und Winnie beschäftigt sind, bieten die Stände des Weihnachtsmarktes allerhand spannende Artikel. Die üben auch deshalb auf die jungen Besucher einen solchen Reiz aus, weil die Kinder sie selbst hergestellt haben. Bunte Sterne, glitzernde Weihnachtsbäume – alle haben sich große Mühe gegeben, so landet das ein oder andere Stück am Ende wieder bei dem jungen Künstler, der es geschaffen hat. Cornelia Grobe, Teil des Leiterteams, hat die Kunstwerke gemeinsam mit den Kindern hergestellt. „Es musste etwas sein, das einfach ist und trotzdem Spaß macht und gut aussieht“, erklärt Grobe. „Also haben wir uns für Gips-Plastiken entschieden.“ Wichtig sei bei der Arbeit auch, dass sie nicht zu lange dauere, denn viele der Kinder könnten sich nicht so gut über längere Strecken konzentrieren. Die Jugendgruppe hat Stoffwichtel und andere kuschelige Begleiter gefertigt. Besonders die Wichtel sind beliebt und schnell ausverkauft. Der Erlös geht wieder zurück in die Vereinskassen.

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