Arztpraxen an der Lessingstraße bleiben geöffnet

dzGebäude eingerüstet

Das Gerüst am Ärztehaus an der Lessingstraße sorgt bei dem einen oder anderen Patienten für Irritationen. Die Eigentümerin beruhigt: Praxen und Apotheke sind nicht geschlossen.

Bergkamen

, 24.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Gudrun Oehler-Schmidt wird immer wieder einmal von Patienten aus dem Ärztehaus an der Lessingstraße gefragt, ob die Praxen wegen Umbauarbeiten geschlossen sind. Der Grund ist ein großes Gerüst, das an dem Gebäude steht. Oehler-Schmidt kann jedoch alle Patienten beruhigen: Die Arztpraxen und die Apotheke im Erdgeschoss sind weiter geöffnet. Das Gerüst steht nur wegen der Erneuerung des Dachs am Gebäude.

Bald wird das medizinische Angebot im Ärztehaus sogar noch etwas größer werden als zurzeit. Nur die Parkplatzsuche ist schwieriger als sonst. „Deshalb müssen wir uns für die zusätzliche Unruhe auch bei den Nachbarn entschuldigen“, sagt Gudrun Oehler-Schmidt. Ihrem Mann Dr. Michael Schmidt gehört das Gebäude.

In das Ärztehaus ist Bewegung gekommen, weil zwei Arztpraxen vor einigen Monaten ausgezogen sind. Eine Allgemeinmediziner-Praxis und ein Chirurg sind in das neue Ärztehaus an der Geschwister-Scholl-Straße übergesiedelt. Die Räume sollen allerdings nicht lange leer stehen: In die erste Etage zieht ein Pflegedienst ein, der seinen Sitz bisher an der Werner Straße hatte. Dort sind die Räume für die insgesamt 40 Mitarbeiter jedoch mittlerweile zu klein geworden.

Auch die ehemalige Chirurgenpraxis im Erdgeschoss soll nicht mehr allzu lange leer stehen. Dort soll sich ein Allgemeinmediziner ansiedeln, von denen es in Bergkamen bekanntlich zu wenige gibt. „Wir sind bereits mit einem Arzt in Verhandlungen“, sagt Oehler-Schmidt.

Nur die Räume im Dachgeschoss, die bisher von der Arztpraxis mitgenutzt werden, soll keine neue medizinische Nutzung erhalten. Sie werden zurzeit zu einer behindertengerechten Wohnung umgebaut.

Der Umbau des Dachgeschosses zur Wohnung ist letztlich auch der Grund dafür, dass das gesamte Gebäude eingerüstet ist. Für den Ausbau waren auch Maßnahmen am Dach notwendig, das mittlerweile 30 Jahre alt ist. Deshalb hat sich das Ehepaar überlegt, gleich das ganze Dach sanieren und neu isolieren zu lassen. „Es hätte ja keinen Zweck in einigen Jahren erneut damit anzufangen“, sagt Gudrun Oehler-Schmidt.

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