Architekten stellen die Pläne für das neue Ganzjahresbad erstmals vor

dzSchwimmen

Am Dienstag erfahren die Bergkamener Schwimmer, wie das neue Bergkamener Bad aussehen könnte. Auf die Entscheidung, ob es so gebaut wird, müssen sie aber noch einige Zeit warten.

Bergkamen

, 14.06.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der kommende Dienstag, 16. Juni, ist für die Bergkamener Schwimmvereine, für die Schulen, aber auch für viele Bergkamener Bürger ein entscheidender Tag: Dann werden sie erfahren, wie das neue Bergkamener Ganzjahresbad aussehen könnte, das Hallen- und Wellenbad ersetzen soll. Bisher gab es nur eine Wunschliste, was das Bad enthalten soll. Am Dienstag stellt das Architekturbüro Krieger aus Velbert die Detailplanung im Stadtentwicklungsausschuss vor.

Erster Termin vor dem Aufsichtsrat der GSW

Die Mitglieder des Ausschusses sind jedoch nicht die ersten, die sie zu Gesicht bekommen: Am Montagabend sind sie erst einmal beim Aufsichtsrat der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) zu Gast – denn die Stadtwerke würden der Auftraggeber für den Neubau. „Wir haben die Termine bewusst gleich hintereinander gelegt, damit nicht so viele Nachfragen bei den Stadtwerke kommen“, erklärt der Bergkamener Bürgermeister Roland Schäfer.

Das Bergkamener Hallenbad soll durch ein Ganzjahresbad ersetzt werden, das an der Stelle des Wellenbades am Häupenweg entstehen soll. Es soll deutlich mehr Komfort bieten – unter anderem ein Mehrzweckbecken, das unter anderem die Reha-Sportler nutzen können.

Das Bergkamener Hallenbad soll durch ein Ganzjahresbad ersetzt werden, das an der Stelle des Wellenbades am Häupenweg entstehen soll. Es soll deutlich mehr Komfort bieten – unter anderem ein Mehrzweckbecken, das unter anderem die Reha-Sportler nutzen können. © Stefan Milk

Schwimmer und Rehasportler sind eingeladen

Die Stadt hat auch die betroffenen Vereine aus Bergkamen zu der Ausschusssitzung eingeladen. Schäfer bittet darum, Abgesandte zu bestimmen. Die Sitzung ist zwar im Ratssaal, um ausreichend Abstand zu halten. „Aber auch die Zuschauertribüne hat nur begrenzte Kapazitäten“, mahnt der Bürgermeister.

Er hofft, dass die Architekten nicht nur Pläne für das neue Bad zeigen, sondern auch Zahlen nennen. Es geht darum, wie teuer das Bad wird, wenn es die komplette Bergkamener Wunschliste enthält. Bisher gibt es dazu nur eine ungefähre Schätzung. Vor allem interessieren Schäfer die geschätzten jährlichen Betriebskosten.

Betriebskosten sind wichtig

„Die Baukosten spielen nicht eine ganz so große Rolle, auch wenn sich das komisch anhört“, sagt Schäfer. Die Stadt müsse zwar einen Kredit aufnehmen und das Geld zurückzahlen – sie könne die Mittel aber für fast null Zinsen und über einen langen Zeitraum aufnehmen. Die Betriebskosten müsse sie aber Jahr für Jahr aufbringen. Grundsätzlich geht Schäfer jedoch davon aus, dass sie im neuen Bad niedriger werden als bisher bei Hallen- und Wellenbad zusammengerechnet.

Jetzt lesen

Am Dienstag fällt noch keine Entscheidung, ob und wie das Bad gebaut wird. Die Fraktionen wollen zunächst über die Architektenpläne und die Zahlen beraten.

Schäfer hofft, dass noch vor der Kommunalwahl am 13. September eine Entscheidung fällt. Der neu gewählte Stadtrat tritt erstmals im November zusammen. Die Besetzung der Fachausschüsse dauert noch länger.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Vergewaltigung in Oberaden
Freundin des mutmaßlichen Vergewaltigers: „Er hätte am liebsten die Welt gerettet“
Hellweger Anzeiger Willy-Brandt-Gesamtschule
„Völliger Schwachsinn“: Unbekannte wüten an der Gesamtschule Bergkamen
Hellweger Anzeiger Straßen-Erneuerung
Autofahrern auf Bergkamener Landwehrstraße bleiben Bauarbeiten vorerst erspart