Arbeit am Stadtmittekonzept „Bergkamen mittendrin“ geht 2020 in die entscheidende Phase

dzStädtebauförderung

Die Arbeiten am Handlungskonzept „Bergkamen mittendrin“ zur Bergkamener Stadtmitte haben zur Jahreswende Halbzeitpause. Im nächsten Jahr soll es weitergehen und dabei sollen auch die Bürger zu Wort kommen.

Bergkamen

, 30.12.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Arbeiten am Handlungskonzept „Bergkamen mittendrin“ gehen im neuen Jahr in die entscheidende Phase. 2020 sollen die Ziele für den sogenannten Bergkamener Innenstadtbereich noch genauer benannt werden. Außerdem geht es um die konkreten Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen.

Im Konzept „Bergkamen mittendrin“ geht es um den Bereich, den die Stadt als ihre Stadtmitte sieht, der diese Funktion bisher aber nur unzureichend wahrnimmt. Er befindet sich zwischen Rathaus und Hallenbad sowie zwischen der ehemaligen Zeche Monopol und der Landwehrstraße.

Zweite Workshoprunde und Projektmesse geplant

Im neuen Jahr ist eine zweite Workshoprunde geplant, die Maßnahmen für die Innenstadt erarbeiten soll. Dabei bedienen sich die Planer bei den Ideen, die Bürger, Gemeinden und Verbände bei den ersten Workshops im vergangenen Jahr eingebracht haben.

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Sobald die Ziele und die Maßnahmen ausgearbeitet sind, will die Stadt sie ihren Bürgern vorstellen und mit ihnen diskutieren. Nach Angaben von Dezernent Marc Alexander Ulrich ist entweder eine Art Projektmesse geplant, bei der die Ergebnisse öffentlich präsentiert werden oder es soll Infostände dazu geben. Eventuell sollen auch beiden Möglichkeiten genutzt werden, um die Meinung der Bürger zu erfahren.

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Die geplanten Maßnahmen betreffen nicht nur den Bereich Wohnen und Städtebau. Es geht auch um Straßen und Plätze sowie den Verkehr, um Einzelhandel, Gastronomie und Gewerbe, um soziale Belange, um Bildung, Kultur und Freizeit.

Arbeit am Stadtmittekonzept „Bergkamen mittendrin“ geht 2020 in die entscheidende Phase

Der komplette Bereich um das Hallenbad soll überplant werden, wenn das neue Bad am Häupenweg fertig ist und das alte Bad abgerissen werden kann. © Borys Sarad

Erhebliche Probleme in vielen Bereichen

Bei der Analyse zusammen mit der „Planungsgruppe Stadtbüro“ aus Dortmund hatte die Stadt erhebliche Probleme außer den ohnehin offensichtlichen in der sogenannten Bergkamener Stadtmitte festgestellt.

Stadtmittekonzept

Projektgruppen zu drei Schwerpunktbereichen

Zu drei Schwerpunktbereichen hat es bereits im Herbst Projektgruppentreffen gegeben. Dabei handelt es sich um den Nordberg, den Bereich um das Hallenbad, der überplant werden soll und die ehemalige Zeche Grimberg 1/2 (Monopol). Informationen über das Handlungskonzept und den Stand des Verfahrens gibt es auf der Homepage der Stadt Bergkamen.

Der Bereich ist nicht nur von zahlreichen Leerständen bei Ladenlokalen und einem mangelnden gastronomischen Angebot geprägt. Viele Teilbereiche haben auch eine problematische soziale Zusammensetzung mit einem hohen Anteil von Menschen mit geringem Einkommen und vielen Alleinerziehenden.

Nach der erneuten Beteiligung der Öffentlichkeit soll im Laufe des Jahres ein Projektbericht erstellt werden, über den die Ausschüsse und der Stadtrat beraten. Der Rat soll das Handlungskonzept beschließen.

Auf seiner Grundlage will die Stadt Mittel aus dem Städtebauförderungsprogramm 2021 beantragen. Die Stadt will dazu schon 2020 die ersten Vorgespräche mit der Bezirksregierung führen, teilt Ulrich mit.

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