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Arabischer Traum soll Nordberg beleben

dzZufall öffnet Türen

„Nasim Al-Arab“, zu deutsch eine „arabische Brise“ hat Ruqaieh Abdel ihr Restaurant genannt, das sie jetzt auf dem Nordberg eröffnet hat. Und mit dem sie sich einen großen Wunsch erfüllte.

Bergkamen

, 11.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Die 37-Jährige ist in Kuwait geboren und lebt seit 20 Jahren mit ihrer Familie in Deutschland. Als medizinische Fachangestellte arbeitete sie bislang in der Praxis ihres Mannes. Doch immer war da der Gedanke, dass sie ihr Hobby, das Kochen, zum Beruf machen und ihr eigenes Restaurant eröffnen wollte. „Erstens koche ich für mein Leben gerne und zweitens bekomme immer wieder soviel Zuspruch von meinen Gästen“, sagt Abdel. Am Freitag eröffnete sie endlich ihr erstes eigenes Restaurant. Doch bis dahin war es ein langer Weg. Es sei ihr bewusst gewesen, dass sie erst „richtig“ Deutsch lernen müsse, um ihre Pläne umsetzen zu können, sagt Ruqaieh Abdel. Sie perfektionierte ihre Sprachkenntnisse und begab sich dann auf die Suche nach einem Restaurant.

Arabischer Traum soll Nordberg beleben

Ruqaieh Abdel kocht nur mit frischen Zutaten und arabischen Gewürzen. © Stefan Milk

Frisch und arabisch

Nach einem Einkauf entdeckte sie dann das leerstehende Ladenlokal an der Präsidentenstraße 42. „Ich habe sofort gewusst, das ist es“, sagt Abdel. Immer habe sie genau diesen Laden gesucht. Für das, was sie sich vorgenommen hat, schien er ihr perfekt. Das war im Juni vergangenen Jahres. Nach der Unterzeichnung des Mietvertrages habe sie viel Formalitäten erledigen müssen. „Obwohl mir alle immer bestätigt haben, dass ich sehr gut koche, musste ich mir auf der anderen Seite oft anhören ´das schaffst du nicht`“, erzählt Abdel von den anfänglichen Schwierigkeiten. Sie möchte mit ihrem Angebot die arabische Küche bekannter machen. Und zudem noch den Nordberg ein wenig lebendiger. Es mache sie traurig, wenn entlang der Präsidentenstraße nur sehr wenig Begegnung sei.

Am Freitag konnte sie das „Nasim Al Arab“ endlich eröffnen. Auf der Speisekarten stehen Falafel, Schwarma (Fleisch auf dem Drehspieß) , Hähnchen, Teigtaschen, Desserts und Salate. Ab 9 Uhr ist das Restaurant wochentags geöffnet, am Wochenende und an Feiertagen an 11 Uhr. Zum Frühstück serviert Abdel unter anderem auch „Manaqish“, kleine Teigfladen, die mit einer Olivenöl- Mischung bestrichen und im Ofen gebacken werden und Tee. „Ich koche ausschließlich mit arabischen Gewürzen und Zutaten,“ sagt die junge Unternehmerin, die alle Gerichte, vom Salat über den Falafelteller bis zum süßen Dessert frisch zubereitet.

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