Bergkamener bei „The Biggest Loser“: „Ich wusste, mit mir steht und fällt die ganze Nummer“

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Anthony Karrenberg kämpft in der Sendung „The Biggest Loser“ hart. Die vergangene Woche war spannend. Beim Wiegen hing das Schicksal anderer Kandidaten an dem Gewichtsverlust des Bergkameners.

Bergkamen

, 27.01.2020, 11:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

Menschen, die schon einmal bekleidet ins Meer oder in einen Pool gefallen sind und sich mit vollgesogenen, schweren Klamotten über Wasser halten mussten, können sich vielleicht in die Lage der „The Biggest Loser“- Teilnehmer versetzen. Denn die Kandidaten um den Bergkamener Anthony Karrenberg mussten an diesem Sonntag mit T-Shirts durch den Pool schwimmen und ihr nasses Shirt dann über einem Zylinder auswringen.

Die Runde dauerte 30 Minuten, das Team mit dem volleren Behälter gewann am Ende. Karrenberg war erleichtert. Sein Team Blau gewann knapp. Der Bergkamener, der zum Teamkapitän ernannt wurde, kann stolz auf seine Mannschaft und seine eigene Leistung sein.

Bergkamener bei „The Biggest Loser“: „Ich wusste, mit mir steht und fällt die ganze Nummer“

Die Kandidaten mussten bei „The Biggest Loser“ in den Pool springen und ihre nassen T-Shirts über einem Zylinder auswringen. Das Team mit dem volleren Zylinder gewann die Challenge. © SAT.1/Una Titz

In der Folge, die am Sonntag ausgestrahlt wurde, traten die 16 Kandidaten erstmals in Teams gegeneinander an. „Jetzt müssen die Kandidaten wirklich zeigen, was in ihnen steckt. Ich erwarte, dass sie mehr tun als die anderen, härter arbeiten als die anderen. Und wenn die schwitzen, müssen unsere T-Shirts so nass sein, dass wir sie auswringen“, sagte Fitness-Experte Ramin Abtin.

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Über zwei Stunden buddelten die „The Biggest Loser“- Kandidaten – vergebens

Nach dem Poolwettkampf gab es in der vergangenen Woche noch eine weitere Challenge. Die Teams Blau und Rot sollten jeweils ein Podest, auf dem eine Statue steht, einbuddeln, sodass nur noch die Statue zu sehen ist. Nach zwei Stunden und 30 Minuten waren immer noch Teile des Podests zu sehen. Der Wettkampf endete mit einem Unentschieden. „Das gab es noch nie bei ‚The Biggest Loser‘!“, sagte die Champ-Chefin Dr. Christine Theiss.

Bergkamener bei „The Biggest Loser“: „Ich wusste, mit mir steht und fällt die ganze Nummer“

Anthony Karrenberg hat bei „The Biggest Loser“ schon ordentlich abgespeckt. Der Bergkamener startete mit einem Gewicht von 199,5 Kilogramm und liegt derzeit bei 176,8 Kilo. Insgesamt hat er schon 22,7 Kilo abgenommen. © SAT.1

Beim Wiegen am Ende der Woche wurde es dann besonders spannend. „Das Team, das am Ende des Wiegens prozentual am wenigsten verloren hat, muss eine harte Entscheidung treffen, denn es muss sich von einem Teammitglied verabschieden“, erklärte Dr. Christine Theiss den Kandidaten.

Dem besonders schweren Bergkamener kam also eine besondere Bedeutung zu. „Ich wusste, mit mir steht und fällt die ganze Nummer. Mit meinem Ergebnis wurde entschieden, wer von welchem Team nach Hause geht. Das war ein Scheißgefühl.“, sagte er.

Karrenberg hat in der Woche 5,6 Kilo abgenommen und sein Gewicht von 182,4 Kilo auf 176,8 Kilo reduziert. Gestartet ist er zu Beginn der Sendung mit einem Gewicht von 199,5 Kilogramm. Insgesamt möchte Karrenberg etwa 80 Kilo abnehmen. Ob er das schafft und wie es mit ihm weitergeht, können Zuschauer auch nächste Woche im Fernsehen verfolgen. Denn mit seiner Abnahme brachte er seinem Team den Sieg. Anthony Karrenberg ist somit eine Runde weiter.

Nächste Woche wird Anthony Karrenberg mit alten Selbstzweifeln konfrontiert

Die nächste Woche wird für den Bergkamener besonders hart. „Nächsten Sonntag konfrontieren die Trainer ihre Schützlinge mit ihren alten Selbstzweifeln, um aus alten Mustern herauszubrechen“, kündigt der Sender Sat 1 an. Karrenberg wird dann vermutlich seinem zweiten Ziel näher kommen. Er möchte nicht nur abnehmen, sondern auch der Ursache für sein Übergewicht auf den Grund gehen.

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Er hat bereits herausgefunden, dass die Ursachen häufig nichts mit dem Körper selbst zu tun haben, „sondern mit Problemen, die tief vergraben sind“, sagte er im Interview mit dieser Zeitung. „Ich habe mittlerweile so viele Storys gehört, warum Menschen übergewichtig sind. Das ist so individuell wie der Mensch selber“, sagte der Bergkamener.

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