Am Maiweg rollen die Bagger – die Kuhbachtrasse wird gesperrt

dzNeubaugebiet

Am Maiweg haben die Bauarbeiten für ein Neubaugebiet begonnen. Häuser werden aber noch nicht errichtet. Die Auswirkungen der Erschließung bekommen Fußgänger und Radler zu spüren.

30.01.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Neubaugebiet am Maiweg rollen die Bagger. Und das bekommen zunächst einmal die Radfahrer und Fußgänger auf dem Kuhbachweg zu spüren. Der Abschnitt zwischen der Heinrichstraße und dem Augustweg wird ab Montag, 3. Februar, gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 29. Februar. Das kündigt der Architekt Bastian Geise vom Büro Hüls, Geise und Enkelmann (HGE) an, das die Fläche zwischen Nordfeldstraße, Heinrichstraße und Maiweg vermarktet.

36 Grundstücke für Mehrfamilien-, Doppel- und Einfamilienhäuser

Dort ist auf 36 Grundstücken der Bau von drei Mehrfamilien-, sowie Doppel- und Einfamilienhäusern geplant. Bevor die eigentlichen Hausbauarbeiten beginnen, muss das Areal aber erst einmal erschlossen werden. Das bedeutet, dass die Kanäle und Leitungen verlegt und Baustraßen eingerichtet werden.

Diese Arbeiten laufen bereits und deshalb muss die Kuhbachtrasse gesperrt werden.

Das Regenwasser aus der neuen Siedlung soll nämlich nicht etwa in die Kanalisation, sondern in den Kuhbach fließen. Dafür müssen Leitungen angelegt werden. Während der Sperrung wird eine Umleitung für die Radler und Fußgänger ausgeschildert. Sie können über die Heinrichstraße, den dazugehörigen Kreisverkehr und den Augustweg zurück zur Kuhbachtrasse gelangen.

Am Maiweg rollen die Bagger – die Kuhbachtrasse wird gesperrt

Der Abschnitt der Kuhbachtrasse zwischen Heinrichstraße und Augustweg wird fast den gesamten Februar über gesperrt. © Marcel Drawe

Der Maiweg ist bereits gesperrt und wird es nach Angaben von Geise bis zum Abschluss der Bauarbeiten bleiben. Allerdings handelt es sich dabei um einen Feldweg, der im wesentlichen von Spaziergängern und Fahrradfahrern genutzt wird. Mit dem Landwirt, dessen Felder an dem Weg liegen, hätten sich die Architekten verständigt, sagt Geise.

Die Vermarktung läuft jetzt erst richtig an

Er ist optimistisch, dass die Sperrung der Kuhbachtrasse tatsächlich nur einen Monat in Anspruch nimmt. Die Erschließungsarbeiten werden deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen: Geise rechnet mit etwa fünf bis sechs Monaten: „Nach Fertigstellung der Baustraßen kann dann mit dem Hausbau begonnen werden“, kündigt er an.

Jetzt lesen

Bisher haben HGE noch keinen Kaufvertrag für eines der Häuser unterschrieben. Aber es gebe bereits Nachfragen und auch Reservierungen, sagt Geise: „Und wir haben mit der Vermarktung noch gar nicht richtig angefangen.“ Das hängt damit zusammen, dass es erst seit Dezember einen rechtsgültigen Bebauungsplan gibt. Sieben der Grundstück vermarktet zudem die Massivhaus Dortmund GmbH, die schlüsselfertige Eigenheime errichten will. Auch sie meldet bereits mehrere Reservierungen. Baubeginn soll laut ihrer Internetseite im Mai sein.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Geschichte in Heil
Spritzenhaus und Leichenwagenhalle: Historische Schätze sollen besser zur Geltung kommen
Hellweger Anzeiger „Bergkamen for all“
Mit vielen Bildern: So stellen sich Jugendliche Bergkamen in Zukunft vor
Hellweger Anzeiger Konjunkturprogramm
Neues Dach für das Pestalozzihaus, weil die Stadt noch schnell Geld ausgeben muss
Hellweger Anzeiger Digitale Tourismus-Förderung
„Lauschtour 2.0“ und die Römer-Lippe-App sollen Touristen nach Bergkamen locken
Meistgelesen