Alle Signale für die Zukunft des Naturfreibades Heil stehen auf Grün

dzSchwimmverein Heil

Im vergangenen Jahr haben sich viele Helfer gemeldet, die die Zukunft des Naturfreibades Heil sichern wollen. Und offenbar sind sie zuverlässig. Das zeigen die Arbeitseinsätze nach Saisonende.

Bergkamen Heil

, 25.01.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Schwimmverein Heil hat seine für ursprünglich für den 26. Januar geplante Jahreshauptversammlung verschoben. Aber ein Grund, sich Sorgen um das Naturfreibad zu machen, ist das nicht. Das versichert jedenfalls Ute Scheunemann vom Schwimmverein. Und sie kann auch einen Beleg dafür nennen. Das Naturfreibad ist inzwischen winterfest. Zu den dafür notwendigen Arbeitseinsätzen sind genügend freiwilige Helfer gekommen.

Die Zukunft des Bades stand auf der Kippe

Das ist eine wichtige Nachricht für den Fortbestand der beliebten Freizeitstätte an einem Altarm der Lippe. Deren Zukunft stand im vergangenen Jahr zwischenzeitlich auf der Kippe, nachdem der langjährige Vereinsvorsitzende und ehrenamtliche Badbetreiber Friedrich-Karl Knäpper seinen Rückzug angekündigt hatte.

Alle Signale für die Zukunft des Naturfreibades Heil stehen auf Grün

Auch im kommenden Sommer wird das Naturfreibad öffnen. © Stefan Milk

Dank des Engagements der Geschäftsführerin des Vereins, Daniela Jack, fanden sich aber genügend Engagierte, die den Freibadbetrieb ab der kommenden Saison stemmen wollen. Auch ein neuer Vorsitzender steht bereit: Achim Rudolph. Er wird nun bei der Jahreshauptversammlung am 23. Februar im Jugend- und Vereinsheim kandidieren.

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Terminverschiebung hat organisatorische Gründe

Die Terminverschiebung hat nach Angaben von Scheunemann ausschließlich organisatorische Gründen. Wegen der Badübergabe von Knäpper seien noch allerhand Dinge zu erledigen, was im Januar nicht mehr gelungen sei. Und bis zu der Versammlung sollten wirklich alle Formalitäten vom Tisch sein, sagte Scheunemann.

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Sie ist optimistisch, dass es nach der Versammlung einen arbeitsfähigen Vorstand geben wird. Seine Hauptaufgabe besteht darin, den Betrieb des Freibades und den Einsatz der freiwilligen Helfer zu koordinieren. Scheunemann ist überzeugt, dass es davon genug gibt und sie auch bei der Stange bleiben. Die Arbeitseinsätze im Winter waren so etwas wie die Probe aufs Exempel. „Wir haben wirklich viel geschafft“, freut sich Scheunemann.

Außerdem habe es auch Gespräche mit der Stadt Bergkamen gegeben, die ebenfalls Unterstützung für das Naturfreibad zugesagt hat. Einige Details müssten mit dem Rathaus noch geklärt werden, meinte Scheunemann. Aber das sei eine Aufgabe für den neuen Vorstand.

Die Freunde des Naturfreibades können sich also schon einmal darauf einstellen, dass es auch im kommenden Sommer wieder Badespaß in Heil geben wird. Scheunemann jedenfalls sagt, dass sie nicht nur hoffe, dass das Naturfreibad eine Zukunft haben wird: „Ich bin absolut sicher.“

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