Der Künstler Ali Zülfikar (vorne) hat seine überdimensionalen Bilder mit © Stefan Milk
Neues Kulturzentrum

Aleviten zeigen in ihren neuen Räumen überdimensionale Kunst

Das Äußere des neuen Alevitischen Zentrums zieht schon neugierige Blicke auf sich. Doch es lohnt sich, auch in die Innenräume zu schauen: Dort hängt überdimensionale und außergewöhnliche Kunst.

Von außen ist das neue Alevitische Kulturzentrum in Weddinghofen schon fast fertig, und auch innen nimmt es langsam Gestalt an. Die Aleviten wollen ihre neuen Räume auch den Weddinghofer Vereinen und Verbänden zur Verfügung stellen. Zudem verwandeln sie es in einen Ort der Kunst.

Der Künstler Ali Zülfikar hat jetzt sieben großformatige Bilder im Gebetsraum des neuen Zentrums aufgehängt. An den Werken hat er von Juli 2020 bis zum März in seinem Atelier im Quartiershafen in Köln gemalt. Dem Kunstprojekt, mit dem ihm die Alevitische Gemeinschaft beauftragt hat, trägt den Titel „Kirklar Makamie – Das Vierziger Ehrenpräsidium“.

Die Bilder, so beschreibt es der Künstler selbst, stellen „eine bildnerisch gestaltete Reise zu den alevitischen spirituellen Werten“ dar. Außerdem will er an die Schriftsteller, Künstler und Dichter erinnern, die Spuren im alevitischen Kulturerbe hinterlassen haben. Das größte Bild „12 Immane“ (4,80 mal 1,50 Meter) hat Zülfikar mit Öl auf Leinwand gemalt Bei den anderen Werken hat er seine ganz eigene Technik verwendet: Zülfikar, der 1971 in Milelis in der Türkei geboren wurde, porträtiert Menschen mit Bleistift in überdimensionaler Dimension

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Redaktion Bergkamen
1967 in Ostwestfalen geboren und dort aufgewachsen. Nach Abstechern nach Schwaben, in den Harz und nach Sachsen im Ruhrgebiet gelandet. Erst Redakteur in Kamen, jetzt in Bergkamen. Fühlt sich in beiden Städten wohl.
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Johannes Brüne

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