Akkordeon-Club setzt musikalische Akzente zum Fest

Drittes Weihnachtskonzert

Mit seinem mittlerweile dritten Weihnachtskonzert sorgte der Akkordeon-Club für Festtagsstimmung in der Martin-Luther-Kirche.

von Klaus-Dieter Hoffmann

Bergkamen

, 10.12.2018, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Akkordeon-Club setzt musikalische Akzente zum Fest

Mit seinem mittlerweile dritten Weihnachtskonzert sorgte der Akkordeon-Club für Festtagsstimmung. Milk © Stefan Milk

Mit einer bunten Auswahl an bekannten weihnachtlichen Liedern stimmte am Samstagnachmittag der Akkordeon-Club-Oberaden (ACO) die Besucher in der vollbesetzten Martin-Luther-Kirche auf das Weihnachtsfest ein. Es war das dritte große Weihnachtskonzert vor heimischem Publikum.

Nicht zuletzt war es eine gewisse Experimentierfreudigkeit der Musiker, die das Publikum in Staunen versetzte. So habe man, erzählte Orchesterleiter Jörg Orlowski in seiner humorvollen Moderation, bei einigen Diskussionen über die Liederauswahl feststellen müssen, dass das altbekannte „Jingle Bells“ harmonisch bestens zu Georg Friedrich Händels „Halleluja“ passe. Und so wurden beide Stücke nun kurzerhand übereinandergelegt und in einem steten Wechsel in einem Lied gespielt.

Dass es offen für Neues ist, bewies das Orchester auch bei der Beleuchtung:
Das Kirchenschiff strahlte abwechselnd mal in goldener Farbe oder in blauem Licht, wenn es liedbedingt wie bei den „Drei Nüssen für Aschenbrödel“ gerade anfing zu schneien. Für die besonderen weihnachtlichen Geräuscheffekte sorgte die „Rasselgruppe“ mit Zimbeln und zarten Glöckchen.

Neben den traditionellen heimatlichen Weihnachtsliedern begeisterten die Tastenvirtuosen mit Popsongs, wie dem „Happy Xmas“ von John Lennon. „Gänsehautfeeling“ gab es dann, als das ACO originalgetreu die Titelmelodie aus dem Westernklassiker „Spiel mir das Lied vom Tod“ anstimmte.

Ins festliche Ambiente passten auch die Ehrungen durch den Deutschen Harmonika Verband. So wurden Claudia Funk für zehnjährige Mitgliedschaft, Tanja Helbig, Elvira Kylian und Daniel Scheunemann für stolze 30 Jahre Mitgliedschaft in einem Akkordeon-Orchester geehrt.

Für eine weitere gelungene Weihnachtsüberraschung sorgte am Ende des Konzerts Nils Orlowski, als er mit Sologesang und der dezenten Begleitung des Orchesters „Holy City – Jerusalem“ vortrug.

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