Abriss für den Neubau der Jahnschule in Bergkamen

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Die Stadt will schnell die ersten Schritte für den Umzug der Oberadener Grundschule einleiten. Der Termin dafür steht allerdings noch nicht fest.

Oberaden

, 24.07.2018, 11:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Stadt will noch in diesem Jahr die ersten Schritte für den Umzug der Jahnschule in die ehemalige Burgschule in die Wege leiten. Am Anfang steht allerdings kein Neuaufbau, sondern ein Abriss: Der Mitteltrakt der Burgschule, der den Umzugs- und Neubauplänen im Weg steht, soll so schnell wie möglich weichen. Der Abriss des Traktes aus den 70er Jahren soll auf jeden Fall noch in diesem Jahr ausgeschrieben und an ein Fachunternehmen vergeben werden. Der Trakt ist energetisch nicht mehr zu sanieren und würde auch nicht für die Anforderungen der Grundschule ausreichen. An seiner Stelle soll ein Neubau entstehen, der ein gleich großes Fundament wie das abgerissene Gebäude haben muss. Die Burgschule befindet sich im Bereich des Römerlagers Oberaden, das als Bodendenkmal ausgewiesen ist. Gebäude dürfen nur in dem schon erforschten Bereich errichtet werden.

In den nächsten Monaten soll auch festgelegt werden, wie die neue Jahnschule aussieht. Die Stadt hat bereits mehrere Architekturbüros aus der Region angesprochen, die sich mit der Planung von Schulen auskennen. Sie sollen drei unterschiedliche Entwürfe liefern, wie die Schule künftig aussehen könnte. Eine Arbeitsgruppe soll dann einen Vorschlag auswählen, der realisiert wird.

Einen geplanten Termin für die Fertigstellung und den Umzug der Jahnschule an ihren neuen Standort gibt es nicht, wie Schuldezernentin Christine Busch auf Anfrage sagte. Sie versicherte, dass sie die Schule und die Eltern rechtzeitig über den Umzugstermin informieren will. Der Umzug werde von der Stadt organisiert und durchgeführt. „Die Schüler müssen nichts selbst schleppen“, sagte sie.

Die Jahnschule muss ihren angestammten Standort an der Jahnstraße verlassen, weil sich die Schulgebäude aus den 50er Jahren nicht mehr zu einem angemessenen Preis modernisieren lassen. Ein Raum ist wegen eines Fehlers beim Bau der Schule vor gut 60 Jahren schon seit einiger Zeit gesperrt. Die Stadt hat noch einmal Geld investiert, um die Schule zumindest für die letzten Jahre ihrer Nutzung ausreichend instand zu setzen.

Die Burgschule hat den Vorteil, dassder Altbautrakt bereits vor einigen Jahren komplett saniert wurde und das ein neuer Trakt angebaut werden kann. Der Standort liegt zudem zentral im Ortsteil.

Auch in den zweiten Oberadener Grundschul-Standort will die Stadt investieren. Das Gebäude der Preinschule an der Hermannstraße soll saniert und zeitgemäß umgebaut werden. Den Neubau für die Jahnschule finanziert die Stadt auch aus Mitteln des Landesprogramms „Gute Schule 2020“.

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