Abkühlen bei dieser Hitze – diese Möglichkeiten gibt es zum Sprung ins erfrischende Nass

dzSchwimmen gehen

Das Naturfreibad Heil ist geschlossen und das Baden im Beversee ist verboten. Trotzdem gibt es in der Umgebung viele Möglichkeiten, sich mit einem Sprung ins Wasser abzukühlen.

Bergkamen

, 09.08.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

In den vergangenen Tagen erreichen die Biologische Station in Heil immer wieder merkwürdige Anrufe: Die Anrufer fragen nach, ob man im Beversee baden darf. Offenbar ist die Sehnsucht nach Abkühlung in der momentanen Hitzeperiode so groß, dass viele Menschen nach jeder Möglichkeit suchen, ins kühle Nass zu springen.

Der Beversee ist schön, aber Baden ist im Naturschutzgebiet absolut verboten. Er lässt sich nur bei einem Spaziergang genießen.

Der Beversee ist schön, aber Baden ist im Naturschutzgebiet absolut verboten. Er lässt sich nur bei einem Spaziergang genießen.

Baden im Beversee ist absolut verboten

Um es kurz zu machen: Das Baden im Beversee ist absolut verboten, weil er sich in einem Naturschutzgebiet befindet. Die Anfragen beruhen offenbar auf einem Missverständnis: Wer den Beversee und „Baden“ bei „Google“ eingibt, bekommt den Hinweis „jetzt geöffnet“. Das bezieht sich aber wohl nur auf einen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet, der natürlich jederzeit erlaubt ist.

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In Bergkamen und Umgebung gibt es aber eigentlich genügend andere Möglichkeiten im Freien zu Baden, auch wenn das Naturfreibad Heil für den Badebetrieb geschlossen ist.

Auch das Freibad in Kamen ist eine Möglichkeit, sich abzukühlen.

Auch das Freibad in Kamen ist eine Möglichkeit, sich abzukühlen. © Marcel Drawe

Es gibt viele Möglichkeiten für den Sprung ins kühle Nass

Folgende Freibäder in Bergkamen und Umgebung sind geöffnet:

  • Das Bergkamener Wellenbad am Häupenweg ist von Montag bis Sonntag jeweils von 10 bis 14 und von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Tickets müssen online bei den Gemeinschaftsstadtwerken unter https://www.gsw-freizeit.de/ticket-reservierung vorgebucht werden und sind jeweils nur morgens oder nachmittags gültig. Beim Besuch müssen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.
  • Das gilt auch für das Freibad Kamen-Mitte, Am Schwimmbad 8. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 6.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 8 bis 13 und von 14 bis 19 Uhr. Die Ticketreservierung ist unter der gleichen Adresse möglich. Beide Bäder sind stark nachgefragt. Eine frühzeitige Buchung lohnt sich.

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  • Eine nahe gelegene Alternative außerhalb des GSW-Bereichs ist das Freibad im Selbach-Park an der Kamener Straße in Hamm-Pelkum. Das Freibad, das ebenfalls ein Wellenbecken hat, ist täglich von 8 bis 13 Uhr und von 15 bis 20 Uhr geöffnet. Die Eintrittskarte gilt jeweils nur morgens oder nachmittags. Es gibt umfangreiche Hygieneregeln, die Besucher beachten müssen.
  • Auch das Solebad Werne hat einen Freibadbereich. Es ist montags in den NRW-Ferien von 10 bis 20 Uhr, dienstags und mittwochs von 6 bis 20 Uhr, donnerstags und freitags von 6 bis 21 Uhr, samstags von 7 bis 21 Uhr und sonntags von 7 bis 20 Uhr geöffnet. Es gibt eine Besucher-Obergrenze. Ob sie schon erreicht ist, sollten Besucher unbedingt auf der Facebook- oder der Instagrammseite des Bades nachschauen oder unter Tel. (02389)98920 erfragen, am besten bevor sie anreisen..
  • Beliebt und nahe ist auch das Freibad Cappenberger See, Cappenberger See 1, in Lünen. Es ist Montag bis Freitag von 8 bis 11 Uhr, von 12 bis 15 Uhr und von 16 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 18.30 Uhr geöffnet. Tickets gibt es nur online für ein festes Zeitfenster.

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  • Wer nicht ins Bad will, kann auch im Datteln-Hamm-Kanal baden. Es ist grundsätzlich an vielen Stellen erlaubt – aber die DLRG rät ab. Einer der Gründe: Es gibt keine Badeaufsicht, die im Notfall hilft. Grundsätzlich gilt: Baden ist in 100 Meter Umkreis um Brücken, Wehre, Hafeneinfahrten, Liegestellen und von Anlegern der Fahrgastschiffe verboten – ebenso das Springen von Brücken. Schwimmer sollten sich von Schiffen fernhalten. Sie könnten in den Sog geraten.

Der Sprung in den Datteln-Hamm-Kanal kann Spaß machen, ist aber nicht ungefährlich und an bestimmten Stellen verboten.

Der Sprung in den Datteln-Hamm-Kanal kann Spaß machen, ist aber nicht ungefährlich und an bestimmten Stellen verboten. © Foto Helga Felgenträger

Auch Baden in der Lippe ist gefährlich und meist nicht erlaubt

Baden in der Lippe ist übrigens weitgehend verboten und gefährlich. Weite Teile stehen ebenfalls unter Naturschutz, wie Kerstin Conrad von der Biologischen Station sagt. Außerdem kann die Strömung Schwimmer mitreißen.

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