21.442 Bahnen in 24 Stunden für einen guten Zweck

TuRa Wasserfreunde zufrieden

Das 24-Stunden-Schwimmen der TuRa Wasserfreunde war ein voller Erfolg: Rund 170 Freiwillige stiegen für einen guten Zweck ins Wasser und schwammen 21.442 Bahnen.

08.10.2018, 15:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
21.442 Bahnen in 24 Stunden für einen guten Zweck

Rund 170 Schwimmer nahmen am 24-Stunden-Schwimmen der TuRa-Wasserfreunde teil. Sarad © Borys Sarad

Einzelschwimmer, Teams, Vereine, Familien und Schulklassen kamen ins Hallenbad, um ihre Bahnen zu ziehen. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Hallenbades luden die Wasserfreunde TuRa Bergkamen und die GSW zum 24-Stunden-Schwimmen. Rund 170 Teilnehmer schwammen 21.442 Bahnen.

Für jede Bahn, die die Schwimmer hinter sich gelassen hatten, sind 10 Cent für das Haus Frieden an der Präsidentenstraße, bestimmt. Ob Brust- , Kraul- oder Rückenschwimmen – die Schwimmer gaben ihr Bestes und schwammen oft mehr als 100 Bahnen. Und das auch zu ungewöhnlichen Zeiten: Einige waren spät in die Nacht oder am frühen Morgen im Becken unterwegs.

Das Schöne: Jung und Alt trafen im Hallenbad aufeinander, die Jüngsten sind in Begleitung der Eltern geschwommen.

Für Unterhaltung war außerdem gesorgt. Zum Jux-Staffelschwimmen trugen die Teilnehmer große T-Shirts, die das schnelle Schwimmen erschwerten oder aber sie mussten zwischen den Schwimmbahnen erst einen Schokokuss essen, bevor es weiterging. Natürlich gab es auch Preise: Knicklichter, Süßes oder Freikarten für einen Schwimmbadbesuch. Jeder Schwimmer erhielt außerdem eine Urkunde mit der Anzahl seiner geschwommenen Bahnen. Wer während des 24-Stunden-Schwimmens im Bad unterwegs war, konnte die Zeit außerdem nutzten, um Schwimm- und Sportabzeichen zu absolvieren. Dazu zählte aber nicht nur das klassische Seepferdchen- Schwimmabzeichen, sondern auch das exotische Totenkopfabzeichen oder der kleine Pirat. Ganz besonders beliebt waren diese Abzeichen bei den Kindern. Wer stolzer Besitzer eines Totenkopfabzeichens sein möchte, muss allerdings eine Stunde lang im Wasser schwimmen – ohne sich dabei am Beckenrand festzuhalten oder auszuruhen. Musik gab es auch noch: Für Stimmung sorgte ein DJ. Da bei all dem Schwimmen ganz schön viel Energie verbraucht wurde, konnten sich die Schwimmer nicht nur an der Müsli-Bar der TuRa-Wasserfreunden stärken, sondern noch allerlei andere herzhafte oder süße Leckereien genießen.

„Wir hatten nicht mit so einer großen Resonanz gerechnet“, freute sich Karsten Kaminski, Abteilungsleiter der Wasserfreunde TuRa. Der Wunsch der Schwimmer: „Mit unserer Spende an das Haus Frieden möchten wir, gerade zu dieser schwierigen Zeit, ein Zeichen setzen.“

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