Auch an der Bergkamener Schillerschule ist Platz für eine OGS

dzMachbarkeitsstudie

Die Architekten haben Möglichkeiten gefunden, auch an der Schillerschule eine Offene Ganztagsgrundschule (OGS) unterzubringen. Jetzt soll die Schule entscheiden, wo die Erweiterung gebaut werden soll.

Bergkamen

, 13.12.2019, 13:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Noch ist die Schillerschule die einzige von den sieben Bergkamener Grundschulen, die keine OGS hat. Das soll sich in absehbarer Zeit ändern, denn ein Architekturbüro hat jetzt Möglichkeiten gefunden, die notwendigen Räume die Schule anzubauen.

Das war bisher das größte Problem: Das Schulgebäude, ein modernerer Anbau, die Turnhalle und die Sportanlagen sind so auf dem Gelände angeordnet, dass für einen weiteren Anbau oder ein neues Gebäude wenig Platz blieb. Die Stadt hat eine Architekturbüro beauftragt, nach Lösungen zu suchen.

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Architekten halten OGS für machbar

Das hat jetzt geliefert. Nach Angaben von Schuldezernentin Christine Busch haben die Architekten mehrere Varianten entwickelt, wie sich die OGS an der Schillerschule ansiedeln ließe. Mittlerweile hat es auch schon ein Gespräch mit der Schulleitung gegeben, bei dem die Architekten ihre Überlegungen vorgestellt haben.

Sie sei sehr erleichtert, dass die Architekten Möglichkeiten gefunden haben, auch die Schillerschule mit einer OGS zu versehen, sagte die Dezernentin. Das sei angesichts der Platzprobleme nicht selbstverständlich.

Wo das Architekturbüro Möglichkeiten sieht, die OGS anzusiedeln, wollte Busch noch nicht sagen. Die Schulgemeinschaft soll zunächst über die Varianten diskutieren und dann einen Vorschlag machen, welche sie für die sinnvollste hält.

Einen Zeitplan wollte die Dezernentin noch nicht machen. Das nächste Gespräch mit der Schulleitung ist für Februar vorgesehen. Sie geht davon aus, dass die Schule sich bis dahin für eine Variante entschieden hat.

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Integration der Nachmittagsbetreuung in den Schulbetrieb

Busch geht davon aus, dass die Schule sich für ein Modell entscheidet, bei dem die OGS möglichst nah in den Schulbetrieb integriert ist. Das Konzept, die Kinder in der OGS am Nachmittag zu „verwahren“, habe schon seit einiger Zeit ausgedient, msachte sie deutlich. Die OGS sei auch dazu gedacht, die Kinder nach dem Schulbesuch weiter zu fördern. „Dazu müssen wir qualifizierte Angebote machen“, sagte sie. Dieses Konzept wird sich wahrscheinlich auch in der Architektur niederschlagen. Es ist nicht mehr üblich, ein eigenes, isoliertes Gebäude für die OGS zu errichten. Stattdessen soll die Schule Räume bekommen, die sich vielfältig nutzen lassen – sowohl für den Unterricht als auch für die OGS am Nachmittag. „Früher sagten Schulen, sie haben eine OGS. Jetzt sagen sie: Wir sind eine OGS“, machte Busch deutlich.

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