Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Stefan Jürgens glänzt bei Benefizkonzert in seiner Heimatstadt Unna

dzZwei Konzerte

Stefan Jürgens ist ein Kind der Stadt Unna. Und er kehrt gerne in seine Heimat zurück. Nach seinem Benefizkonzert zugunsten der Stadtkirchenorgel steht der nächste Besuch schon kurz bevor.

Unna

, 27.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Als Ermittler Major Carl Ribarski zeigt sich Stefan Jürgens in der „Soko Wien“ oft von seiner knallharten Seite, doch der in Unna geborene Schauspieler und Musiker ist auch ein emotionaler Mensch. Musikalisch beweist er das in seiner Heimatstadt gleich doppelt. Erst gab er am Sonntagabend ein Benefizkonzert zugunsten der Stadtkirche, dann stellt er im Kühlschiff der Lindenbrauerei am Donnerstag, 7. März, auch noch sein neues Album „Was zählt“ vor. Die Single, die dem Album seinen Namen gab, ist schon vorab erschienen – ein mitreißender und eingängiger Song voller Zuversicht.

13. Staffel der „Soko Wien“ läuft

Zuversicht strahlt wahrlich auch die Figur des Ermittlers Major Carl Ribarski in der „Soko Wien“ aus. Er ist sich sicher, mit seinem Team jeden Fall zu lösen – wenngleich nicht immer auf die ganz klassische Art. Noch bis zum 8. März ist die 13. Staffel jeweils freitags von 18 bis 19 Uhr im ZDF zu sehen. Die 14. Staffel der Erfolgsserie ist schon abgedreht, Sendetermine hat das ZDF aber noch nicht veröffentlicht.

Neues Album

Am 7. März in der Lindenbrauerei

Zwei Jahre nach „Grenzenlos Mensch“ erscheint im Februar das neue Album von Stefan Jürgens. Es trägt den Titel „Was zählt“ und enthält zwölf Songs. In seiner geraden und unverwechselbaren Art geht Stefan Jürgens der Frage nach, was wirklich zählt in einer immer komplizierter werdenden Welt. Am Donnerstag, 7. März, stellt Stefan Jürgens sein neues Album in seiner Heimatstadt Unna vor. Ab 20 Uhr gastiert er dann im Kühlschiff der Lindenbrauerei. Tickets gibt es im Vorverkauf für 25 Euro (zzgl. Gebühren). Sollte es noch eine Abendkasse geben, kosten Eintrittskarten dort 30 Euro.

„Wenn Sie mich jetzt treffen, dann nur als Musiker“, sagt Stefan Jürgens kurz vor seinem Auftritt in der Stadtkirche. Vieles dreht sich aktuell um sein neues Album – und ein paar wenige Songs davon „testete“ er auch beim Benefizkonzert. Anders als beim Tourauftakt in der Lindenbrauerei („Da komme ich mit der ganzen Combo und großem Besteck“) setzte Jürgens in der Stadtkirche auf Akustik-Sound – eine echte Herausforderung angesichts des entstehenden Halls.

Das Schicksal, das die Stadtkirche vor etwas mehr als einem Jahr getroffen hat, hat auch Stefan Jürgens berührt. „Ich habe das damals von meinen Eltern erfahren. Als ich dann wieder hier in Unna war, habe ich das dann selbst gesehen, schließlich sieht man die Stadtkirche aus meinem Elternhaus.“ Wie groß nicht nur der Schaden durch die auf das Kirchendach gestürzte Fiale war, habe er erst nach mehreren Monaten erfahren – auch durch die Pfarrerin Renate Weißenseel. Sie ist eine Schulfreundin des prominenten Unnaers. „Im August habe ich Kontakt zu ihm aufgenommen und dann ging das ganz flugs“, freute sich die Pfarrerin, dass das Konzert zustande kam. Dank zweier Sponsoren gab es auch noch kleine Leckereien in der Pause.

Stefan Jürgens glänzt bei Benefizkonzert in seiner Heimatstadt Unna

Stefan Jürgens präsentierte sich in der Stadthalle sehr persönlich. © Marcel Drawe

Der Weg zum Benefizkonzert – er zeigt, dass Stefan Jürgens weiter eng mit seiner Geburtsstadt verbunden ist. „Schon aus familiären Gründen, aber auch über Freundschaften“, wie der Schauspieler und Sänger sagt. Unna bleibe seine Heimat, Berlin sei sein Zuhause. Sein Zweitwohnsitz in Wien ist vor allem dann unverzichtbar, wenn er sechs Monate lang für „Soko Wien“ dreht.

„Dass ich das jetzt schon zwölf Jahre mache, ist eigentlich unglaublich. Das hätte ich vorher nie gedacht. Mit dem Ermittler, den er darstellt, verbinde ihn Einiges, aber es gebe eben auch Trennendes. „Den Ribarski kann ich recht schnell beiseite legen“, sagt der Schauspieler, der ebenso gerne auf der Theaterbühne steht. Und dass ihn die Menschen auch heute noch auf seine Anfänge bei „RTL Samstag Nacht“ ansprechen? „Das ist doch toll, das stört mich überhaupt nicht“, sagt Jürgens. Auf die Frage seiner Schulfreundin, ob er sich noch einmal etwas neues im Fernsehen vorstellen können, reagiert er mit einem Lachen: Na klar! Ich bin jetzt 55 und werde das sicher nicht bis zu meiner Rente machen.“

Mehrer Hundert Besucher

Zunächst aber dreht sich bei Stefan Jürgens alles um die Musik – und die kommt beim Unnaer Publikum an, das zeigte der Auftritt in der Stadtkirche. Schon eine Stunde vor Beginn waren die ersten Besucher da, um sich gute Plätze zu sichern. Schließlich wurden es mehrere Hundert Gäste, was Jürgens nur ein „Wow!“ entlockte.

Lesen Sie jetzt