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Starkregen zerstört Geräte im Logistikkeller des DRK in Unna

dzDeutsches Rotes Kreuz Unna

Das DRK Unna hilft, wenn Menschen in Not sind. Schon zum zweiten Mal binnen fünf Jahren war nun aber Selbsthilfe erforderlich. In beiden Fällen wurde der Logistikkeller an der Krautstraße durch Starkregen überschwemmt. Das DRK bittet nun um Spenden.

Unna

, 01.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Der Starkregen, der am Samstag, 28. Juli, über Unna niederging, hat auch das Vereinsheim des DRK-Ortsvereins an der Krautstraße in Mitleidenschaft gezogen: Über die Kanalisation fanden die Fluten ihren Weg in den Keller des Gebäudes, 30 Zentimeter hoch stieg das Wasser in dem 70 Quadratmeter großen Raum an. Jetzt haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter das Material getrocknet, geprüft und ihre Logistikstätte wieder eingerichtet. Die Bilanz: Ein Schaden in Höhe von 1.000 Euro.

Bereits 2013 Überflutung

Die Geschehnisse erinnern an das Jahr 2013. Auch damals hatte es Starkregen über Unna gegeben – und auch damals wurde der Logistikkeller überflutet. Im Juni 2013 war die Schadenshöhe mit 4000 Euro sogar noch größer .Funkgeräte, Defibrillatoren, Prüf- und Beschriftungsgeräte sowie Sanitätsmaterial wurden zerstört.

Das Materiallager des Vereinsheims an der Krautstraße ist sozusagen das Herz der Arbeit der Rot-Kreuz-Helfer: Hier lagern technische Geräte, Sanitätsmaterial und die Einsatzverpflegung – insgesamt 300 Artikel von Abfallsammlern für die Gerätewagen bis zu Zündkerzen für die Stromerzeuger finden in dem Raum ihren Platz. „Sorgfältig sortiert, damit im Einsatz sofort alles griffbereit zur Verfügung steht“, schildert Rotkreuzleiter Jörg Gemballa.

Rückstauventile als Lösung

Bei dem jüngsten Unwetter am 28. Juli suchte sich das Wasser durch die Kanalisation seinen Weg in den Keller. Noch am selben Tag zogen zwölf Helfer bis in die späten Abendstunden den Keller leer, pumpten das Wasser ab und lagerten die Gegenstände auf dem Hof und in der Garage. Am Sonntag verbrachten 16 Helfer ihre Zeit mit Aufräumarbeiten. Dann erfolgte die Bestandsaufnahme: Zwei Wiederbelebungspuppen wurden zerstört, ebenso zwei Flächenheizungen, ein Sanitätsrucksack, Büro- sowie diverses Sanitätsmaterial.

Gemballa und seine Mitstreiter überlegen nun, wie sich eine Überflutung des Kellers künftig verhindern lässt – zumal die in der Vergangenheit zusätzlich installierten Pumpen offenkundig nicht ausreichen. Sicher ist, dass die Kanalisation rund um das Gebäude bisher noch nie mit einer derartigen Menge an Wasser zu kämpfen hatte. Die Rotkreuzler überlegen nun, Rückstauventile einzubauen. „Hier werden wir jetzt ansetzen und Lösungen erarbeiten“, sagt Jörg Gemballa.

Wer das DRK unterstützen möchte, kann dies unter anderem mit einer Spende auf das Konto mit der IBAN DE77 4435 0060 0000 0867 02 bei der Sparkasse Unna (BIC: WELADED1UNN). Wer eine Spendenquittung benötigt, sollte im Verwendungszweck zusätzlich seinen Namen und seine Adresse angeben.
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