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Stadtwerke bauen Stromstation am Morgentor ab

Loch wird nun untersucht

Die Stromstation, die Anfang Mai am Morgentor abgesackt war, ist am Donnerstagmorgen abgebaut worden. Die Stadtwerke hoben die Station auf einen Kran. Die dafür notwendige Fahrbahnsperrung auf dem Ring führte zu teilweise langen Rückstaus.

Unna

, 26.07.2018
Stadtwerke bauen Stromstation am Morgentor ab

Von einem Kran wird die Stromstation angehoben.

Die Stadtwerke Unna haben am Donnerstagmorgen die Stromstation abgebaut, die Anfang Mai am Morgentor abgesackt war. Nun sollen Bodenproben in dem Bereich klären, ob und wie dort wieder eine dauerhafte Stromstation aufgebaut werden kann. Momentan läuft die Energieversorgung noch über die provisorische Station, die die Stadtwerke nach dem Absacken der anderen Anlage aufgebaut hatten.

Ende Mai war das Loch, das sich an der Stromstation aufgetan hatte, mit Flüssigboden verfüllt worden, um ein weiteres Abrutschen des 2,50 Meter mal 2,50 Meter breiten Kastens zu verhindern. Eine dauerhafte Lösung ist dies jedoch nicht. Um zu klären, welche Standsicherheit der Boden in dem Bereich hat, soll nun ein Gutachter Bodenproben nehmen. Die Arbeiten dazu beginnen am 30. Juli.

Das Loch hatte sich anderthalb Meter unter der Oberfläche aufgetan – in direkter Nähe zu der Baugrube der Kortelbach-Bauarbeiten. Einen Zusammenhang sahen die Verantwortlichen jedoch nicht, da sich der Scheitel des Rohres, das für den Kortelbach unterirdisch verlegt wurde, in 4,20 Meter Tiefe und damit deutlich tiefer befindet.

Die am Morgentor abgebaute Stromstation wird nun am Beethovenring wieder aufgebaut. „Dort hatten wir schon länger vor, eine ältere Stromstation zu ersetzen“, sagt Robert Schriek, Abteilungsleiter Stromnetzanlagen bei den Stadtwerken, im Gespräch mit unserer Zeitung, „die Anlage am Morgentor ist erst vor sechs Jahren aufgebaut worden und damit relativ neu. Am Beethovenring können wir sie gut gebrauchen.“

Stadtwerke bauen Stromstation am Morgentor ab

Dort, wo die alte Stromstation stand, werden nun Bodenproben genommen. © Anna Gemünd

Sobald die Bodengutachter am Morgentor grünes Licht geben, wird dort eine neue Stromstation auf- und das Provisorium abgebaut. Die provisorische Stromstation steht auf dem Gehweg, weswegen dieser auch nach Fertigstellung der Kortelbach-Baustelle in diesem Bereich gesperrt bleibt.