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Stadt kann umstrittene Fußgängerampel nicht besser einstellen

dzFriedrich-Ebert-Straße Unna

Warum müssen Fußgänger so lange auf Grün warten, um über die Friedrich-Ebert-Straße zu kommen? Diese Frage lässt einer Gruppe Bürger keine Ruhe. Die Antwort der Stadtverwaltung klingt endgültig und wird die Fußgänger kaum zufriedenstellen: Besser geht es nicht.

Königsborn

, 16.07.2018 / Lesedauer: 2 min

Michael Griesohn-Kluth hatte schon 2015 beobachtet, dass die Schaltung der Fußgängerampel in Höhe der Luisenstraße zu Ungunsten der Fußgänger verändert worden war. Die veränderten Ampelphasen hängen auch mit dem Ziel zusammen, Linienbussen auf der f der Achse Unna-Kamen eine schnellere Durchfahrt zu ermöglichen. Dass Fußgänger deswegen länger auf Grün warten müssen, hatte Griesohn-Kluth gegenüber dem Rathaus kritisiert, zumal eine Beschleunigung des ÖPNV gar nicht zu beobachten sei. Er flankierte einen entsprechenden Antrag auf Verbesserung mit den Unterschriften von 117 Unterstützern. In einer schriftlichen Anfrage an das Rathaus, die unserer Redaktion vorliegt, fordert er nun, dem Antrag auf Verkürzung der Wartezeiten endlich stattzugeben oder zu begründen, warum es nicht geht.

Nach Einschätzung der Stadtverwaltung lässt sich die Ampel nicht besser schalten. Rathaussprecher Oliver Böer erinnert daran, dass die Friedrich-Ebert-Straße neben einer wichtigen ÖPNV-Achse auch eine bedeutende Hauptverkehrsader sei. An einem solchen Knotenpunkt gebe es immer Behinderungen. Die Stadt versuche, die Interessen aller Verkehrsteilnehmer bestmöglich zu berücksichtigen. Klar sei aber auch, dass der Kompromiss nicht alle zu 100 Prozent zufriedenstellen könne.

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