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Parken in der Parkanlage des Unnaer Stadtgartens

dzVorschlag der CDU

Der Stadtgarten ist die zentralste Parkanlage in Unna. Geht es nach der CDU-Fraktion im Stadtrat, wird daraus ein Auto-Parkplatz mit Platz für 26 Fahrzeuge.

Unna

, 15.03.2019 / Lesedauer: 3 min

Der Begriff „Parkanlage“ bekäme eine neue Bedeutung, wenn sich die CDU-Fraktion mit ihrer Idee für den Stadtgarten durchsetzen kann: Entlang des Hauptweges durch den Park sollen Stellplätze für Fahrzeuge angeboten werden. 26 Autos würden in Schräganordnung dort hineinpassen, hat die Union anhand einer selbst erstellten Grafik ermittelt. Die Parkplätze würden auf der Ostseite des Parks liegen, also vor dem Zaum zum Ostring. Bäume und Büsche müssten nicht entfernt werden, betont die CDU.

Die Idee schließt an Pläne der Stadt an, den Bereich am Morgentor umzugestalten. Davon betroffen wäre aber auch der heutige Parkplatz vor dem ehemaligen Landratsamt. Seine Kapazität würde bei dem Umbau merklich sinken: Elf statt der heute 19 Autos passen dann noch dort hin. Als Ersatz für den Verlust, aber auch um die Parkplatznachfrage insgesamt in dem Bereich zu bedienen, will die CDU den Stadtgarten freigeben.

Laut ist es im Stadtgarten schon heute

Etwaiger Kritik, dass Autos in einer Parkanlage eher ungewöhnlich sind, hat die CDU etwas entgegenzusetzen: Der heute nur für Fußgänger und Radfahrer freigegebene Hauptweg durch den Stadtgarten liegt in unmittelbarer Nähe zum stark befahrenen Ostring. Wesentlich lauter werde es durch die Autos auf Parkplatzsuche wohl nicht, merkt CDU-Fraktionschef Rudolf Fröhlich an. Für den neuen Platz am Morgentor sei durch eine Autofreigabe im Stadtgarten aber sogar eine Beruhigung zu erwarten: Wenn der Parkplatzverkehr am Nordende des Stadtgartens über die Zufahrt zur Sparkasse abgeführt wird, würde es die Kreuzung von Verkehrsring und Morgenstraße entlasten.

Die Fläche der Stellplätze will die CDU nicht befestigen lassen - auch aus ökologischen Gründen, damit Regenwasser dort weiterhin versickern kann. Gegebenenfalls müsse der Weg durch den Stadtgarten verlegt werden. Die Stadt möge bitte nach Fördermöglichkeiten dafür Ausschau halten.

Stadt feilt an Plänen für das Morgentor

Der Antrag der CDU-Fraktion ist zunächst als Vorschlag zu verstehen. Entscheidend ist nun, wie sich die anderen Fraktionen im Stadtrat dazu positionieren. Dagegen ist die Umgestaltung am Morgentor beschlossene Sache. Vor dem früheren Landratsamt, den Gastwirtschaften und rund um den Standort der früheren Christ-Uhr soll eine Pflasterfläche entstehen, die von Fußgängern und Fahrzeugen gemeinsam genutzt wird. Zentrales Gestaltungselement ist eine Fortsetzung der Stadtmauer mit einzelnen Durchgängen. Detailpläne will das Rathaus im Mai vorstellen.

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