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Modellwechsel bei Afferdes Feuerwehr

dzNeues Löschfahrzeug

Ein neues Fahrzeug ist für eine freiwillige Feuerwehr eine Art Generationswechsel. Meist sind die Spezialanfertigungen über 20 Jahre im Einsatz. Die Löschgruppe in Afferde darf sich nun auf den technischen Fortschritt einstellen.

Unna

, 07.08.2018 / Lesedauer: 2 min

22 Jahre sind im Fahrzeugbau eine lange Zeitspanne. Zum Vergleich: Den VW Golf gab es gerade in seiner dritten Modellgeneration, als die Feuerwehr in Afferde das derzeitige Löschfahrzeug erhielt. Heute geht der Golf VII in sein letztes Modelljahr. Dementsprechend groß dürfte auch der Fortschritt sein, den die Afferder Feuerwehr mit dem Nachfolger des aktuellen Fahrzeugs erwarten kann. Bis das neue „LF 10“ geliefert ist, dürfte Volkswagen übrigens schon den Golf VIII am Markt haben, der für nächstes Jahr angekündigt ist.

Dass die Stadt den Fuhrpark der Feuerwehren erneuert, ist laufendes Geschäft. Doch weil Lastwagen für hohe Laufleistungen ausgelegt sind und im Feuerwehrdienst weniger fahren als für eine Spedition, halten sie auch lang. Und lang sind auch die Vorlaufzeiten für den Wechsel.

Stadt sucht Lieferanten

Die Stadt schreibt nun einen Lieferauftrag aus, um den sich Firmen bewerben können. Tatsächlich gibt es nur eine Handvoll Lieferanten, die sich „nackte“ Fahrgestelle von den Lkw-Herstellern liefern lassen, um sie mit den Auf- und Anbauten für den Feuerwehrdienst zu versehen. Nach der Auftragsvergabe läuft für die Feuerwehr in Afferde die Warteschleife an. Bis ein Fahrzeug fertig ist, vergehen oft bis zu anderthalb Jahre – nicht weil der Bau der Wagen so lange dauert, sondern weil die Auftragslage der Lieferanten gut ist.

Absehbar ist für die Feuerwehr-Mitglieder in Afferde, was ihr die Stadt dann ins Gerätehaus stellen wird. Das „LF10“ soll seine 15 Tonnen Gewicht mit Allradantrieb und einem Motor mit Abgasnorm Euro 6 durch Unna bewegen. 1600 Liter Wasser aus dem Tank ermöglichen einen sofortigen Löschangriff und überbrücken gegebenenfalls die Zeit, bis eine Hydrantenleitung steht. Zum feuerwehrtechnischen Ausstattungspaket gehört ein Gerätesatz für die Technische Hilfe und eine bis zu 14 Meter lange Ausziehleiter.

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