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Lkw-Fahrer können einige Lücken nutzen, um Dörfer zu durchfahren

dzSchwerlastverkehr im Unnaer Osten

Ist eine neue Straße zur Entlastung der Ostdörfer vom Schwerverkehr nötig? Eigentlich gelten verschiedene Durchfahrtverbote, die die Dörfer schützen sollen. Sie durchzusetzen, ist aber ein Problem - zumal die Verbote sogar lückenhaft sind.

Unna

, 24.07.2018

Die Ortsvorsteher von Mühlhausen und Lünern fordern den Ausbau eines Feldwegs zu einer Kreisstraße zwischen den Dörfern, damit störender Verkehr dort herfährt und nicht mehr über die dicht besiedelten Abschnitte der Heerener und der Nordlünerner Straße. Wie berichtet kritisieren die Grünen diesen Vorschlag. Nun schließt sich Anwohner Karl Schlockermann der Kritik an. Er stellt infrage, ob der Verkehr eine neue „Umgehungsstraße“ überhaupt nutzen würde. Und er erinnert daran, dass eigentlich schon seit Jahren Durchfahrtverbote gelten. Fahrzeuge, die länger sind als zehn Meter, dürfen nicht über die Dorfstraßen rollen, Anlieger und Landwirte ausgenommen. Diese Verbote durchzusetzen, ist aber aus verschiedenen Gründen praktisch unmöglich. Die Polizei wäre dafür zuständig und verweist darauf, dass sie nicht genug Personal zur Verfügung hätte. „Wir können da nicht immer stehen“, sagt Sprecherin Vera Howanietz. Es gebe aber auch praktische Hindernisse: Die Straßen, die zu kontrollieren wären, seien zu schmal. „Wir können dort nicht anhalten, ohne den Fahrzeugverkehr komplett lahmzulegen“, sagt Howanietz.

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