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Große Resonanz beim Speed-Dating in Massen

dzEv. Kirche Massen

Die Organisatoren des Speed-Datings in der Evangelischen Kirchengemeinde Unna-Massen waren schlichtweg überwältigt von dem enormen Zuspruch. Viele Frauen und Männer hatten Lust auf den Kennenlernabend.

von Michael Neumann

Massen

, 15.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Warum treffen sich 140 wild-fremde Menschen an einem Freitagabend in den Räumlichkeiten einer Kirche? Der Anlass war das Speed-Dating der Evangelische Kirchengemeinde Unna-Massen, bei dem sich Singles in gemütlicher Atmosphäre begegnen und kennenlernen konnten. Für viele war es zu Beginn überwältigend, nicht der einzige Single auf der Suche zu sein. Doch der Markt dafür ist vorhanden, angesichts der unzähligen Singles-Plattformen im Internet. Doch bei dieser Art des Treffens ist der direkte Kontakt das wesentliche Plus.

Zunächst trafen sich alle Altersgruppen im Saal zur Begrüßung und Andacht mit dem Thema „Auf der Suche“. Mit einem Kennenlernspiel gewannen die Teilnehmenden einen ersten Überblick über Gemeinsamkeiten. Die Teilnehmenden verteilten sich dann auf verschiedene schön dekorierte Räume, die jeweils einen gewissen Altersbereich abdeckten. Die jüngste Teilnehmerin war 24 Jahre alt, der älteste Teilnehmer 83 Jahre. Nun galt es, in kurzer Zeit viel über das Gegenüber in Erfahrung zu bringen. Fünf bis sieben Minuten konnte man sich mit einer Person unterhalten, danach mussten in der Regel die Männer aufstehen und den Platz wechseln.

Wenn der Gesprächsfluss nicht sofort ins Rollen kommen wollte, lagen auf dem Tisch als kleine Starthilfe Fragekärtchen. Fragen wie „Was würden wir jetzt machen, wenn wir gemeinsam im Urlaub wären?“ oder „Wie war deine Fahrprüfung?“ waren dann der Dosenöffner und führten zuweilen zu spannenden Gesprächen. Wer schon den ersten Funken verspürte oder einfach noch mehr vom Gegenüber erfahren wollte, der konnte Telefonnummern austauschen. Die ersten Dates wurden auch schon fest vereinbart.

Die Geschlechter waren nicht ausgewogen. Dies erschwerte zum Teil die Organisation des Abends und das Kennenlernen. Dennoch waren die meisten Rückmeldungen sehr positiv. Die meisten Teilnehmenden waren dankbar für viele Begegnungen in schöner Atmosphäre und baten um eine Wiederholung. Die Kirchengemeinde freut sich sehr, dass das Speed-Dating einen so großen Zulauf erfahren hat.

Ob es ein drittes Speeddating geben wird, lässt sich aber noch nicht sagen. Vikarin Nele Kaiser, die federführend in der Oraganisation war, beendet im September ihre Ausbildung und verlässt damit auch die Gemeinde und den Kirchenkreis. Eine Neuauflage muss deshalb noch beraten werden, doch dürfte der große Anklang aus Nah und Fern Motivation genug sein, eine Neuauflage zu ermöglichen.

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