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Ein Hubschrauber-Oldtimer als Lebensretter in Unna gelandet

dzFliegender Teppichklopfer

Hubschrauber-Flüge sind im Patiententransport längst nicht mehr ungewöhnlich. Die Landung einer alten Bell UH-1D am Katharinen-Hospital aber war ein hörbares Spektakel.

Unna

, 22.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Jüngere kennen den Hubschrauber dieses Typs vor allem aus Kriegsfilmen, denn das Militär gehört zu den Hauptnutzern dieses Fluggeräts. „Militärisch“ und „kriegerisch“ gleichzusetzen ist allerdings nicht korrekt. Die Luftwaffe der Bundeswehr etwa setzt die Bell UH-1D für Rettungs- und Transporteinsätze ein, wenn Menschenleben in Gefahr sind. Am Karfreitag tat sie es in einem zivilen Notfall.

Kenner des Typs nennen diesen Hubschrauber auch „Teppichklopfer“ in Anlehnung an das laute „Flap-Flap“, das durch die Konstruktion mit nur zwei statt vier Rotorblättern entsteht. Zu hören sind diese Hubschrauber schon aus etwa zehn Kilometern Entfernung.

Die Bell UH-1D ist schon ein Oldtimer unter den Hubschraubern. Zuerst wurde die Maschine 1959 in den Dienst gestellt. Mit einer Gesamtlänge von gut 17,40 Metern, einer Höhe von 4,41 Metern und einem Abfluggewicht von 4,315 Tonnen ist sie ein imposanter Anblick.

Grund für den Einsatz am Karfreitag gegen 21.30 Uhr war der dringende Transport eines Herzpatienten aus dem Katharinen-Hospital in das Herz- und Diabeteszentrum NRW nach Bad Oeynhausen. Gegen 22.45 Uhr hob der „Teppichklopfer“ - offiziell SAR 41, stationiert in Nörvenich/Kreis Düren wieder ab. Gegen 2 Uhr in der Nacht war dann noch einmal „Wecken“ im Bereich des KK angesagt, denn da schwebte der Heli wieder ein und brachte Arzt und medizinische Geräte zurück.

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