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CDU-Fraktion will auch Wohnbebauung auf dem Freizeitbad-Gelände

dzPachtvertrag soll geändert werden

Wenn auf dem Gelände des ehemaligen Freizeitbades die Hellweg-Realschule neu gebaut werden kann, dann wäre dies auch die Gelegenheit, dort Gewerbe und Wohnungen zu bauen, findet die CDU-Fraktion.

Massen

, 03.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Der Bau der Hellweg-Realschule auf dem ehemaligen Freizeitbad-Gelände bietet aus Sicht der CDU-Fraktion die Chance, den gesamten Bereich im Sinne der Stadtentwicklung zu überplanen. Dafür musste allerdings der Pachtvertrag für die zwei Hektar große Fläche in dem Bereich geändert werden, die an das städtische Grundstück des Freizeitbades unmittelbar angrenzt. Für sie war beim Bau des Freizeitbades ein Erbpachtvertrag mit dem Besitzer geschlossen worden, um die Fläche als Außenbereich für das Bad nutzen zu können.

Dieser Vertrag läuft auch seit dem Abriss des Bades weiter. CDU-Ratsherr Gerd Heckmann regt nun an, Gespräche mit dem Eigentümer der Fläche wieder aufzunehmen, die bereits 2016 angefangen wurden. Damals hatte die CDU-Fraktion bereits vorgeschlagen, das gesamte Gelände des ehemaligen Freizeitbades – einschließlich des Pachtgeländes – zu überplanen und aus den jährlich anfallenden Pachtkosten in Höhe von 25.000 Euro Kapital zu schlagen.

Verpächter war schon 2016 gesprächsbereit

Die Bereitschaft des Verpächters, den Pachtvertrag umzuwandeln, sofern ihm daraus kein finanzieller Nachteil entstünde, sei damals klar erkennbar gewesen, so Heckmann. Entsprechende Angebote seitens der Stadt an den Verpächter seien jedoch bisher nicht erfolgt, moniert Heckmann.

„Mit der Planung des Schulneubauprojektes bietet sich jetzt ein ganz konkreter Anlass, dieses Gespräch mit dem Eigentümer des Pachtgeländes wieder aufzunehmen“, meint er. Möglich wäre beispielsweise die Umwandlung des Pachtlandes in ein Gebiet für kleinteiliges Gewerbe. Auch Wohnbebauung schließt Heckmann an dieser Stelle nicht aus: „Der Diskussion um die mögliche Lärmbelastung durch den nahen Dortmunder Flughafen sollte durch die ermöglichte Ansiedlung einer Schule die argumentative Grundlage entzogen sein“, meint der CDU-Ratsherr.

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