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Blitzer in Hemmerde ist noch immer beschädigt

dzUnfallfahrer konnte noch nicht ermittelt werden

Seit vier Wochen ist der Blitzer an der Bundesstraße in Hemmerde in Fahrtrichtung Unna beschädigt. Der Starenkasten wurde vermutlich bei einem Unfall aus seinem Fundament gerissen. Der Fahrer flüchtete – gefunden wurde er bis heute nicht. Doch der Blitzer geht bald wieder in Betrieb.

Unna

, 10.07.2018 / Lesedauer: 2 min

Noch immer ist der Unfallfahrer, der mutmaßlich vor vier Wochen die stationäre Geschwindigkeitsanlage in Hemmerde beschädigt hat, nicht gefunden. Zwischen dem 13. und 14. Juni war der Blitzer so stark beschädigt worden, dass er aus seinem Fundament herausgerissen wurde. Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht und hatte Zeugen aufgerufen, sich zu melden. Durch den Hinweis eines Zeugen konnte der mutmaßliche Tatzeitraum auf den Abend des 13. Juni, 22 Uhr, bis auf den Morgen des 14. Juni, 6.30 Uhr eingegrenzt werden. „Bisher haben wir leider keine weiteren Hinweise bekommen“, sagt Polizeihauptkommissarin Ute Hellmann auf Anfrage unserer Redaktion.

Der Blitzer in Fahrtrichtung Unna weist enorme Schräglage auf und neigt sich um rund 45 Grad in Richtung Werl. Ein Fahrzeug, das gegen den Blitzer gefahren ist, dürfte größere Schäden aufweisen. Die Polizei schätzt den Sachschaden allein an der Messanlage auf rund 3.000 Euro. Um die Messanlage wieder benutzen zu können, muss das Fundament erneuert werden. Zuständig dafür ist der Kreis Unna – er betreibt die Starenkästen, von denen es in Hemmerde an der Bundesstraße 1 gleich zwei gibt. Die Beschädigung ist für den Kreis ein Versicherungsschaden. Die Erneuerung ist bereits in Auftrag gegeben worden, wie Kreis-Pressesprecher Max Rolke auf Anfrage unserer Zeitung sagt. „Einen genauen Zeitpunkt, ab wann der Blitzer wieder funktionstüchtig ist, kann ich aber noch nicht nennen“, so Rolke.

Der Starenkasten steht nicht zum ersten Mal in Schieflage: Bereits vor sieben Jahren wurde er auf ähnliche Weise beschädigt. Auch damals flüchtete der mutmaßliche Verursacher.Die Polizei vermutete damals, dass ein größeres Fahrzeug, vielleicht ein Lastwagen, gegen den Starenkasten gestoßen war, als der Fahrer auf das Gelände der direkt hinter dem Blitzer liegenden Tankstelle fuhr. Zuletzt war der Blitzer vor fünf Jahren in Schieflage geraten - auch damals durch einen Rangierunfall.

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