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Alte Blutbuche trotzt Sturm und Stress der Moderne

dzEin echtes Naturdenkmal

Spätestens seit dem zerstörerischen Januarsturm werden Unnas Bäume mit Sorge beobachtet. Das gilt auch für die gigantische Buche an der Kreuzung schräg gegenüber der Polizei. Der alte Baum muss tatsächlich Stress verarbeiten. Bisher aber kann der Kreis Unna Entwarnung geben: Diese Buche bleibt stehen.

Unna

, 18.07.2018

Das Orkantief „Friederike“ hatte am 18. Januar auch in Unna einige große Bäume abgeknickt oder entwurzelt. So wurde am Montag noch ein betroffener Baum am Beethovenring auf dem Gelände der Werkstatt Unna zurückgeschnitten, damit er keine Gefahr mehr darstellt. Wenige Meter daneben ragt einer der imposantesten Bäume Unnas empor. Die Blutbuche an der ehemaligen Katharinenschule ist über 20 Meter hoch und trägt eine weit ausladende Krone. Verantwortlich für die Gesundheit und die Standsicherheit dieses Baums ist der Kreis Unna, da es sich bei der Pflanze um ein Naturdenkmal handelt. Kreis-Sprecherin Constanze Rauert bestätigt, dass auch dieser Baum nach dem Sturm begutachtet wurde. Im April dieses Jahres habe ein externer Sachverständiger die Buche überprüft. Das Ergebnis. Der Baum weist Schädigungen auf. Problematisch sei vor allem auch sein Standort. Als die Pflanze ihre ersten Triebe zum Licht reckte, war ihre Umgebung weniger dicht bebaut, und es herrschte auch deutlich weniger Verkehr in Unna. Der Kreis Unna schätzt das Alter des Baums auf 200 Jahre. Der Sturm und sein Umfeld machen dem Baum also zu Schaffen. „Es besteht aber keine unmittelbare Gefahr“, sagt Rauert. Die Buche stehe nun unter Beobachtung. Gegebenenfalls sollen baumpflegerische Maßnahmen erfolgen. Bestimmte Äste sollen also gekürzt oder entfernt werden, aber nicht vor dem Herbst.

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