Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Abriss der ganzen Eissporthalle erst mal keine Option

dzBürgerinitiative rudert zurück

Die Bürgerinitiative „Unna braucht Eis“ rudert zurück: Nicht die ganze Eishalle, sondern nur die Eisaufbereitungsanlage sei abbruchreif, sagt Sprecher Wilhelm Ruck. Der von der Initiative beauftragte Kältetechniker sei falsch verstanden worden.

Unna

, 19.07.2018 / Lesedauer: 2 min

Die Bürgerinitiative „Unna braucht Eis“ will mit dem bestehenden Gebäude der Eissporthalle zunächst weiter planen. Das sagte der Sprecher der Initiative, Wilhelm Ruck, am Donnerstagnachmittag im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Aussage des von der Initiative beauftragten Kältetechnikers, der bei der Ortsbegehung der Halle am Montag dabei war, sei „falsch verstanden worden“, so Ruck.

„Er bezog sich mit seiner Aussage, hier könne nur noch abgerissen werden, nur auf die Eisaufbereitungsanlage, nicht auf die gesamte Halle“, erklärt Ruck. Christoph Wetzel hatte nach der gut einstündigen Besichtigung der gesamten Eissporthalle am Montag auf die Frage, was sein erstes Fazit sei, geantwortet: „Abbruch.“ Auf die konkrete Nachfrage, ob er die Halle oder die Eisaufbereitungsanlage meinte, sagte Wetzel, dass an der Halle so viel defekt sei, dass er einen Abriss und kompletten Neubau vorschlagen würde.

Jetzt lesen

Dies sei nicht so gemeint gewesen, sagt nun Wilhelm Ruck. „Die Grundsubstanz der Halle ist ja in Ordnung, das ist ja massiver Beton. Vielleicht müsste man etwas an der Heizung machen und kleinere Sachen an den Fenstern angehen, aber im Grunde ist es ja hier in Ordnung“, so Ruck.

Die Bürgerinitiative hatte nach der Ortsbegehung am Montag der Stadtverwaltung einen Fragenkatalog übergeben und um Beantwortung bis zum Ende der Woche gebeten. „Uns geht es dabei um Zahlen und Berichte der vergangenen Jahre“, erklärt Wilhelm Ruck, „wenn wir vernünftig planen wollen, brauchen wir gewisse Daten.“

Gleichzeitig hole sich die Initiative mehrere Angebote für neue Eisaufbereitungsanlagen ein – mit und ohne Ammoniak. „Wenn das Ammoniak aus der defekten Anlage sicher entfernt ist, möchten wir gerne noch mal in die Halle, um die Anlage genauer zu untersuchen“, sagt Ruck. Die Stadt und die Wirtschaftsbetriebe hatten der Bürgerinitiative am Montag die größtmögliche Transparenz und Hilfe angeboten.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt