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Thilo Kehrer wechselt zu Paris Saint Germain

Schalke 04

Transfer-Hammer beim FC Schalke 04! Thilo Kehrer wird den Verein verlassen und zu Paris Saint Germain wechseln. Das bestätigte Sportvorstand Christian Heidel am Sonntag.

Gelsenkirchen

, 12.08.2018
Thilo Kehrer wechselt zu Paris Saint Germain

Thilo Kehrer verlässt den FC Schalke 04. © dpa

In der Nacht zu Sonntag seien sich Schalke und Paris einig geworden. Heidel, der nur kurze Zeit vorher die Vertragsverlängerung mit Trainer Domenico Tedesco bekanntgegeben hatte, bestätigte damit einen Bericht der „Bild“, wonach Kehrer für rund 37 Millionen Euro zum Klub von Thomas Tuchel in die französische erste Liga wechselt. Die Ablösesummer könnte aber noch deutlich höher liegen.

Vertragsverlängerung war geplant

„Thilo wird Schalke verlassen“, erklärte Heidel. Es seien allerdings noch letzte Details zu kären. Auch der Medizincheck stehe noch aus. Brisant: Eigentlich waren sich die Königsblauen mit dem 21-Jährigen vor vier Wochen einig über eine Vertragsverlängerung des bis 2019 laufenden Kontrakts.

Mitten in diese Gespräche hinein sei aber die Anfrage von Paris Saint Germain gefallen. „Die wirtschaftliche Dimension, sprich die Ablösesumme für einen Spieler, dessen Vertrag bei uns im nächsten Jahr ausgelaufen wäre, haben uns dazu bewegt, diesen Wechsel zu befürworten“, erklärt Sportvorstand Christian Heidel. „Thilo Kehrer hat sich in dieser Zeit absolut korrekt und überaus loyal gegenüber dem Verein verhalten.“ Heidel sprach vom „zweitteuersten Transfer der Vereinsgeschichte“.

Draxler spielte in den Verhandlungen keine Rolle

Leroy Sané hatte Schalke im Sommer 2016 für rund 50 Millionen Euro in Richtung Manchester City verlassen. Im Sommer 2015 war Julian Draxler, der mittlerweile ebenfalls in Paris spielt, für rund 40 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg gewechselt. Dazwischen pendelt sich nun Thilo Kerer ein.

Julian Draxler sei aber kein Teil der Verhandlungen gewesen - auch wenn es zuletzt Gerüchte um eine Rückholaktion gegeben hatte. „Ich schätze Julian Draxler sehr“, sagte Heidel. „Aber sein Name ist in den Verhandlungen mit Paris wegen nicht einmal gefallen“.

Der Wechsel von Thilo Kehrer ermöglicht Schalke auf der Suche nach einem weiteren Linksverteidiger ganz neue Möglichkeiten. Mit Naldo, Salif Sané, Matija Nastasic und Benjamin Stambouli ist Königsblau im Abwehrzentrum auch ohne Kehrer weiter gut aufgestellt.