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Suat Serdar fühlt sich auf Schalke noch nicht angekommen

Schalke 04

Viele Schalker Spieler haben nach einer enttäuschenden Bundesliga-Hinrunde Luft nach oben. Dazu gehört auch Suat Serdar. Der Mittelfeldspieler betreibt selbstkritische Ursachenforschung.

Gelsenkirchen

, 29.01.2019 / Lesedauer: 3 min
Suat Serdar fühlt sich auf Schalke noch nicht angekommen

Suat Serdar will in der Bundesliga-Rückrunde torgefährlicher werden. © dpa

Suat Serdar gehört zu der Fraktion von Schalker Spielern, die bisher in dieser Bundesligasaison noch nicht so recht sportlich Fuß gefasst haben. Beim Neuzugang von Mainz 05 wechselten Licht und Schatten. Einige kleinere Verletzungen ließen den 21-Jährigen auch nicht seinen Spielrhythmus finden.

Nun hofft Serdar mit Schalke, eine bessere Rückrunde zu spielen. „Wir sind mit den ersten beiden Partien zufrieden. Vier Punkte sind okay. Natürlich hätten wir gerne sechs geholt. In Berlin waren wir nahe dran, aber es hat nicht sollen sein“, so der U21-Nationalspieler.

Trainingslager bringt Fortschritte

Für Serdar hängt der gute Rückrundenstart damit zusammen, „dass wir besser Fußball spielen und gut verteidigen. Das Trainingslager in Benidorm hat uns sehr gut getan“.

In der Hinrunde pendelte der Mittelfeldspieler zwischen Einsätzen und Bankaufenthalten. In zehn Bundesligapartien stand er in der Schalker Startelf. Das könnte sich jetzt zugunsten von Serdar ändern, weil die Schalker Verletztenliste immens lang ist. „Wir haben aber immer noch genügend Spieler, um eine gute Rückrunde zu spielen. Jeder gibt 100 Prozent“, betonte der 21-Jährige.

Nur eine Torbeteiligung in 19 Spielen

Die Hinrunde sei für ihn nicht so gelaufen, wie er es sich erhofft habe. „Ich bin noch nicht so wirklich auf Schalke angekommen“, gab der Mittelfeldspieler zu.

Seine Zerrung, die ihn in der Vorbereitung auf die Rückrunde einige Trainingstage kostete, hat er mittlerweile auskuriert. Ein persönliches Ziel, was sich Serdar für die zweite Saisonhälfte gesetzt hat, lautet: „Ich will torgefährlicher werden.“ Denn mehr als ein Assist konnte der 21-Jährige für seinen neuen Verein noch nicht beisteuern.


Am liebsten würde Serdar diese ausbaufähige persönliche Bilanz schon gegen den nächsten Gegner Borussia Mönchengladbach ändern. Doch er weiß, welches Kaliber die Gladbacher darstellen. Serdar: „Die Tabelle sagt alles. Sie sind Dritter und sehr konterstark. Wir müssen von der ersten Minute an hellwach sein“.

Die Diskussion um neue Spieler, die Schalke dringend benötigt, sei in der Mannschaft kein Thema, versichert Serdar. „Wir warten auf unsere verletzten Spieler, und wenn noch neue dazukommen, ist das schön und gut“, erklärte der U21-Nationalspieler.

Noch nie in der Innenverteidigung gespielt

Wenn der Trainer es wünsche, würde er auch Innenverteidiger spielen, so der Schalker Neuzugang angesichts der dünnen Personaldecke auf dieser Position. Aber diese Aussage formulierte er mit einem Lächeln, denn noch nie in seiner Karriere spielte er dort.

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