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Steven Skrzybski ist bei Schalke auf der Überholspur

Schalke 04

Schalke 04 drücken große Personalsorgen im Angriff. In Stuttgart sprang ein Spieler in die Bresche, der noch über wenig Bundesligaerfahrung verfügt.

Gelsenkirchen

, 23.12.2018
Steven Skrzybski ist bei Schalke auf der Überholspur

Engagierte Leistung: Steven Skrzybski konnte in Stuttgart Punkte in eigener Sache sammeln. © imago

Hinterher waren sich alle einig: Steven Skrzybski zeigte in Stuttgart sein bisher bestes Spiel im Schalke-Trikot. Kein Wunder also, dass der Stürmer mit einem zufriedenen Lächeln aus der Kabine kam.

„Dieser Sieg war sehr wichtig, weil wir wussten, in welcher Situation wir sind. Wir haben die Mentalität gezeigt, die für das Spiel angebracht war - deshalb bin ich einfach nur glücklich, dass wir drei Punkte geholt haben“, sagte der gebürtige Berliner und strahlte dabei.

Weihnachtsfeier im Familienkreis

Die von ihm angesprochene Mentalität verkörperte der 26-Jährige wie kein anderer Schalker Feldspieler in dieser Begegnung. Skrzybski schoss nicht nur die Schalker Führung heraus, sondern bereitete auch noch das entscheidende 3:1 vor. Da blitzte bei ihm auch ein gewisses spielerisches Potenzial auf, was er bisher zu selten gezeigt hatte.

Verunsicherung im eigenen Team habe er nicht groß gemerkt, so der Angreifer. Aber er räumte ein: „Es ist natürlich besser, mit einer frühen Führung im Rücken zu spielen als einem Rückstand hinterherzulaufen. Jetzt freue ich mich auf Weihnachten im Familienkreis“.

Drei Tore in der Hinrunde

Dass Skrzybski von der langen Verletztenliste im Schalker Angriff aktuell profitiert, ist ihm bewusst. Umso wichtiger war es für den 26-Jährigen, seine Chance in diesem Spiel genutzt zu haben. Drei Tore sind ihm insgesamt in der Bundesliga-Hinrunde gelungen.

„Es war sehr turbulent und sehr schnelllebig. Es war nicht einfach zu Saisonbeginn für die Stürmer. Dass wir die Jungs, die hoffentlich nach der Winterpause zurückkommen, brauchen, ist doch klar. Jeder hat verschiedene Qualitäten. Und wir müssen dann schauen, welche Qualitäten für welches Spiel gebraucht werden“, bilanzierte Skrzybski.

Glücksgefühle bei Kutucu

Auch Ahmed Kutucu hatte Grund zur Freude. Dem eingewechselten U19-Spieler gelang sein erstes Bundesligator. Über seine Gefühlswelt mochte der junge Schalker allerdings nicht sprechen und ging, flankiert von Sportdirektor Axel Schuster, ohne Worte zum Mannschaftsbus.

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