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Schalke gegen Stuttgart: Um was geht‘s da eigentlich noch?

Schalke 04

Die Partie Schalke gegen Stuttgart am Samstag fällt in die schöne Kategorie „Goldene Ananas“. Oder etwa doch nicht? Wir sagen, was noch auf dem Spiel steht.

Gelsenkirchen

, 16.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Schalke gegen Stuttgart: Um was geht‘s da eigentlich noch?

Kampf um jeden Ball: Schalke (hier mit Daniel Caligiuri) will den Fans gegen Stuttgart noch etwas bieten. © dpa

Die wichtigen Entscheidungen in der zweiten Hälfte der Bundesligatabelle sind alle am vergangenen Spieltag gefallen. Hannover und Nürnberg steigen direkt ab, der VfB Stuttgart muss in die Relegation, alle Vereine darüber (inklusive Schalke) spielen auch in der kommenden Saison in der ersten Liga.

Da könnte man meinen, beim Spiel der Schalker gegen Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr/live bei Sky) geht es nur noch um die sprichwörtliche „Goldene Ananas“ – also um gar nichts mehr. Aber stimmt das? Nicht ganz. Ein wenig steht dann doch noch auf dem Spiel.

So endeten die anderen „Abschiedsspiele“ von Huub Stevens

Ein würdiger Abschied für Huub Stevens: Im Interview hatte Schalkes Jahrhunderttrainer es so gut wie ausgeschlossen, dass er ein viertes Mal auf die Trainerbank zurückkehrt – mit allergrößter Wahrscheinlichkeit ist es also sein letztes Spiel als S04-Coach. Das sollte Anreiz genug für die Mannschaft sein, ihm einen würdigen Abschied zu bereiten.

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Sein „erstes letztes Spiel“ war übrigens das gewonnene Pokalfinale gegen Bayer Leverkusen im Jahr 2002. Das letzte Spiel seiner zweiten Amtszeit endete 2012 mit einer 1:3-Heimniederlage gegen den SC Freiburg – anders als bei den Abschiedsspielen Nummer eins und drei wusste Stevens aber damals noch nicht, dass es sein letztes war, er wurde am Tag danach entlassen.

Die Versöhnung mit den Fans: Wer eine Dauerkarte für diese Saison besitzt, der ist Kummer gewöhnt: Schalke machte es seinen Anhängern vor allem in der heimischen Arena in dieser Spielzeit nicht gerade leicht.

Diese Zahlen sind der reinste Horror für Fans

Die Zahlen sprechen Bände: S04 belegt in der Heimtabelle mit gerade einmal vier Siegen, zwei Unentschieden und zehn Niederlagen den letzten Platz. Der letzte Heimsieg gelang am ersten Rückrundenspieltag gegen den VfL Wolfsburg. „Der Derbysieg in Dortmund war ein Pflaster auf die Wunde“, weiß Huub Stevens um die geschundene Schalker Fan-Seele, „am Samstag wollen wir ein zweites Pflaster aufkleben.“

Den Gegner ernst nehmen: Klar: Auch für den VfB Stuttgart geht es tabellarisch um nichts mehr – den direkten Abstieg haben die Schwaben vermieden, an der Relegationsteilnahme führt aber auch kein Weg mehr vorbei. Gerade darum will der VfB die Spannung vor den beiden Duellen mit Paderborn oder Union Berlin hoch halten.

Schalke gegen Stuttgart: Um was geht‘s da eigentlich noch?

Stuttgarts Interimstrainer Nico Willig. © picture alliance/dpa

„Schalke ist ein wichtiges Spiel. Das ist keine Urlaubsreise in irgendeiner Form“, sagte Interimscoach Nico Willig. „Es gilt auch Themen zu bearbeiten, die in der Relegation wichtig sind und auch gegen Schalke wichtig sind“, so der 38-Jährige. Er schloss auch aus, auf die von einer Gelbsperre bedrohten Profis Emiliano Insua, Ozan Kabak und Anastasios Donis komplett zu verzichten.

Die Fernsehgelder: Aktuell ist Schalke mit 32 Punkten Tabellen-Fünfzehnter – maximal ist am letzten Spieltag noch ein Sprung auf Platz 13 möglich. Egal? Nicht ganz: Denn bei der komplizierten Verteilung der Fernsehgelder spielt der Tabellenplatz eine Rolle – auch jenseits von Europapokalteilnahme oder Abstiegskampf. Der Unterschied wäre zwar nicht riesig, aber in der aktuellen Lage kommt Schalkes Finanzchef Peter Peters jeder Euro gelegen.

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