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Neuzugang schwärmt vom Schalker Mannschaftsgeist

Salif Sane

Neuzugang Salif Sane trainiert erst seit wenigen Tagen auf Schalke - und doch schwärmt der 27-Jährige bereits vom S04. Die Mannschaft sei wie eine große Familie.

Gelsenkirchen

, 25.07.2018
Neuzugang schwärmt vom Schalker Mannschaftsgeist

Salif Sane fühlt sich pudelwohl auf Schalke. © imago

Am Montagabend lernte Salif Sane die Veltins-Arena von einer ganz anderen Seite kennen. Das gesamte Schalker Team nutzte die Gelegenheit zu einem Mannschaftsabend in der Spielstätte der Blau-Weißen anlässlich des Konzerts von Popstar Ed Sheeran. Auf die Frage, ob ihm die Musik gefallen habe, lächelte Schalkes Neuzugang ein bisschen gequält. Es scheint wohl nicht ganz sein Geschmack gewesen zu sein.

Feuer und Flamme

Ganz anders reagiert der 27-Jährige, wenn es um seinen neuen Arbeitgeber geht. Als er vom Schalker Angebot hörte, brauchte Sane nicht lange überlegen. Er war sofort Feuer und Flamme. „Ich wollte unbedingt den nächsten Schritt in meiner Karriere machen. Schalke ist ein großer Verein, wo ich mich weiter verbessern kann“, sagt der Senegalese.

Bevor er den Königsblauen zusagte, war ihm eine Meinung besonders wichtig - die seines Bruders Lamine, dem früheren Bundesliga-Profi von Werder Bremen, der jetzt in Orlando spielt. Als dieser ihm Schalke empfahl, war für Salif Sane alles klar in Sachen Vereinswechsel.

Beim Abschied fließen Tränen

Leicht fiel ihm die Entscheidung, Hannover 96 nach fünf Jahren zu verlassen, jedoch nicht. Bei seinem Abschied flossen Tränen. „Es war eine sehr schöne Zeit, in der ich viel gelernt habe“, erklärte Sane.

Bei den Königsblauen er nun auch internationale Fußball-Luft schnuppern. „Dass Schalke in der Champions League spielt, hat meine Entscheidung ebenso beeinflusst wie Trainer Domenico Tedesco“, gibt der Defensivspezialist zu. „In der Königsklasse will ich nur gegen große Mannschaften spielen.“

Debüt gegen Aue?

Schon nach wenigen Tagen bei seinem neuen Klub hat Sane festgestellt: „Diese Mannschaft ist wie eine große Familie.“ Er wird zukünftig mit der Nummer 26 auflaufen. „Ich habe die 26 schon in Bordeaux getragen, wo ich meinen ersten Profivertrag unterschrieben habe“, so der 27-Jährige, der nach den Leistungstests in dieser Woche ins Mannschaftstraining einsteigen will. Womöglich wird er schon nächsten Sonntag im Testspiel in Aue sein Debüt geben.

Neuzugang schwärmt vom Schalker Mannschaftsgeist

Bei der WM in Russland scheiterte Sane (hinten) mit Senegal unglücklich in der Vorrunde. © dpa

Dann ist der Innenverteidiger, der auch im defensiven Mittelfeld spielen kann, endgültig in den sportlichen Alltag zurückgekehrt. Ganz so einfach war das für Sane nicht, denn er musste zunächst die WM-Enttäuschung mit Senegal verarbeiten. Nur aufgrund der Fair-Play-Wertung verpassten die Senegalesen das WM-Achtelfinale. Sie hatten im Verlauf des Turniers in Russland zwei Gelbe Karten mehr kassiert als die am Ende punktgleichen Japaner. „Das war bitter, aber ich hoffe, dass ich in vier Jahren bei der nächsten Weltmeisterschaft noch einmal dabei bin“, sagte Sane.

„Ich kann das alles“

Nach einer starken Saison in Hannover geht Sane die neue Herausforderung Schalke mit gesundem Selbstvertrauen an. „Mir ist egal, welches System wir spielen. Ich habe schon Dreier- und Viererkette gespielt. Ich kann das alles“, betonte der Verteidiger voller Überzeugung.

Auch sprachliche Integrationsprobleme sind bei Sane nicht zu befürchten. Er spricht Französisch, Englisch und Deutsch. Eine Wohnung in Gelsenkirchen hat der Abwehrhüne (1,96 Meter) mit seiner Verlobten auch schon gefunden. Noch hat die Frau seines Herzens nicht so viel Ahnung von Fußball. „Das kommt noch“, sagt Sane. von dieser Seite hat er vorerst keine Kritik zu fürchten.