Anmeldungen für das Schuljahr 2019/20: Schulleiter mit Zahlen zufrieden

Schulanmeldungen

Die letzte Anmeldefrist für die angehenden Fünftklässler ist am Freitag, 1. März, verstrichen. Die drei weiterführenden Schulen in Werne zeigen sich nun zufrieden mit stabilen Anmeldezahlen.

von Julian Reimann

Werne

, 06.03.2019, 18:45 Uhr / Lesedauer: 3 min
Anmeldungen für das Schuljahr 2019/20: Schulleiter mit Zahlen zufrieden

© Jörg Heckenkamp (Archiv)

Im Februar konnten Eltern ihre Kinder bei einer der drei weiterführenden Schulen in Werne anmelden. Am Gymnasium St. Christophorus sowie an der Marga-Spiegel-Sekundarschule endete die Anmeldefrist am 14. beziehungsweise 15. Februar. Für das Anne-Frank-Gymnasium konnte man noch bis zum 1. März eine Anmeldung abgeben.

Mit den nun größtenteils feststehenden Anmeldezahlen zeigen sich alle drei Schulleiter zufrieden. Sie können, wie in den vergangenen Jahren auch, ihre Klassen in ähnlichen Größen weiterführen. An zwei Schulen können zu den aktuellen Zahlen noch Nachzügler hinzukommen.

Mehr Anmeldungen als Plätze am Gymnasium St. Christophorus

Am Gymnasium St. Christophorus (GSC) freut man sich darauf, im kommenden Schuljahr wieder drei fünfte Klassen anbieten zu können. „Wir wollten weiterhin dreizügig bleiben und sind zufrieden, dass wir es mit den aktuellen Anmeldezahlen auch schaffen“, freut sich Thorsten Schröer, Schulleiter des katholischen Gymnasiums, auf Anfrage der Redaktion.

Insgesamt 102 Anmeldungen sind beim Gymnasium St. Christophorus eingegangen. Davon haben 93 Kinder nun eine Zusage bekommen. „Da wir seit drei Jahren höchstens dreizügig in ein neues Schuljahr starten dürfen, mussten wir neun Kindern eine Absage erteilen“, so Schröer weiter.

Anmeldungen für das Schuljahr 2019/20: Schulleiter mit Zahlen zufrieden

Das Gymnasium St. Christophorus. © Frederike Schneider (Archiv)

Die Begrenzung richtet sich nach den Vorgaben des Bistums sowie den räumlichen Kapazitäten der Schule. Um in den Klassen eine angenehme Lernatmosphäre beizubehalten, gebe es maximal 31 Plätze pro Klasse. Die zusätzlichen Bewerber haben Mitte Februar bereits die Absage erhalten und somit die Möglichkeit bekommen, sich an einer der anderen Schulen zu bewerben.

Insgesamt verzeichnet man am GSC eine seit Jahren kontinuierlich steigende Zahl der Anmeldungen. „In diesem Jahr sind es zehn mehr, als es 2018 waren“, so Schröer. Vor allem mehr Schüler von außerhalb wie Bergkamen und Lünen hätten sich in diesem Jahr angemeldet. „Das spricht auch für den Schulstandort Werne“, meint der Schulleiter.

Anne-Frank-Gymnasium startete später ins Anmeldeverfahren

Ebenfalls dreizügig wird im kommenden Schuljahr auch das Anne-Frank-Gymnasium (AFG) an den Start gehen. 87 Schüler haben sich bis zum Stichtag am 1. März angemeldet, 86 wurden bereits angenommen. Ein oder zwei Kinder könnten aber noch nachrücken.

„Damit haben wir unser Mindestziel, dreizügig zu bleiben, erreicht“, zeigt sich Marcel Damberg, Schulleiter des AFG, zufrieden. Mit 29 Schülern pro Klasse habe man einen „stabilen Wert“ erreicht. „Die Klassen, die in das kommende Jahr starten, sind damit nicht zu groß, aber auch nicht zu klein.“

Anmeldungen für das Schuljahr 2019/20: Schulleiter mit Zahlen zufrieden

Das Anne-Frank-Gymnasium. © Marcel Mund (Archiv)

Im Gegensatz zum GSC kann man am Anne-Frank-Gymnasium jedoch keinen Anstieg der Anmeldezahlen vermerken. Laut Damberg liegt das vor allem an zeitlichen Verschiebungen beim Anmeldeverfahren. „Wir hatten dieses Jahr das Problem, dass bereits alle Schulen in Werne und Umgebung ihr Anmeldeverfahren durch hatten, als unseres erst angefangen hat“, so die Einschätzung des Schulleiters.

Sonderantrag angelehnt worden

Normalerweise laufen alle Verfahren zeitgleich ab. Der Sonderantrag des AFG bei der Bezirksregierung, etwas früher zu starten, wie es auch andere weiterführenden Schulen geplant hatten, sei jedoch abgelehnt worden. „Die Eltern wollen ihre Kinder natürlich schnell angemeldet wissen und haben sich dann vielleicht gegen unser Gymnasium entschieden, da sie sich noch nicht anmelden konnten“, so Damberg.

Im nächsten Jahr soll das wieder anders laufen. Trotzdem sei man mit der nun angemeldeten Zahl an Schülern zufrieden. Auch damit, dass bereits elf Anmeldungen für die Oberstufe vorliegen. Der Großteil der Schüler kommt von der Marga-Spiegel-Sekundarschule.

Marga-Spiegel-Sekundarschule startet mit 25 Kindern pro Klasse

An der Sekundarschule wurden im aktuellen Verfahren die meisten neuen Schüler angenommen. Insgesamt 119 Kinder haben sich für das kommende Schuljahr angemeldet – angenommen wurden alle. „Wir liegen damit, wie eigentlich alle drei Schulen in Werne, in einem guten Bereich mit stabilen Zahlen“, bestätigt Hubertus Steiner, Schulleiter der Marga-Spiegel-Sekundarschule, auf Anfrage.

Zum Vorjahr sei der Unterschied nur marginal ausgefallen: Es liegen zurzeit lediglich fünf Anmeldungen weniger vor, als noch 2018. Steiner rechnet jedoch noch mit vereinzelten Nachzüglern, die beispielsweise bei anderen Schulen abgelehnt wurden. Aus diesem Grund geht man auch fünfzügig in das neue Schuljahr 2019.

Anmeldungen für das Schuljahr 2019/20: Schulleiter mit Zahlen zufrieden

Die Marga-Spiegel-Sekundarschule. © Helga Felgenträger (Archiv)

„Wir werden mit 25 Kindern pro Klasse starten, kalkulieren allerdings auch mit ein, dass noch ein paar Schüler hinzukommen können“, so Steiner. Durch die vergleichsweise niedrige Zahl an Schülern pro Klasse könne man eine angenehme Lernatmosphäre schaffen.

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