Zweitligisten Bochum und St. Pauli in der Verfolgerrolle

Die Traditionsclubs VfL Bochum und FC St. Pauli können sich mit einem Sieg im Topspiel der 2. Fußball-Bundesliga in der Spitzengruppe festsetzen. Allerdings müssen die Hamburger am Montag (20.30 Uhr/Sky) auf mehrere Stammkräfte verzichten. Nach Christopher Buchtmann, Richard Neudecker und Marvin Knoll fällt auch Daniel Buballa aus. Der 28 Jahre alte Linksverteidiger erlitt einen Außenbandteilruptur und steht seinem Team vorerst nicht zur Verfügung. Zudem trat der erkrankte Ersatztorhüter Korbinian Müller die Reise in Ruhrgebiet nicht mit an.

09.12.2018, 12:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zweitligisten Bochum und St. Pauli in der Verfolgerrolle

Das Emblem des VfL Bochum auf einem Sitz der Ersatzbank. Foto: Kevin Kurek/Archiv

Vordringlich muss Trainer Markus Kauczinski entscheiden, wer hinten links in der Abwehrkette Buballa ersetzen soll. „Da bin ich hin- und hergerissen und muss abwägen. Alternativen sind Yiyoung Park und Jan-Philipp Kalla“, sagte der St.-Pauli-Coach am Sonntag. Denkbar ist auch, dass er Jeremy Dudziak aus dem defensiven Mittelfeld zurückzieht. Dann könnte Ersin Zehir oder Bernd Nehrig auflaufen für Knoll, mit dessen Rückkehr ins Training der Coach Mitte kommender Woche rechnet.

Ungeachtet der Verletztenmisere peilen die Kiezkicker nach zuletzt drei Unentschieden in dem Verfolgerduell einen Sieg an. „Wenn alle Jungs, die auf dem Feld sind, alles geben - wovon ich überzeugt bin - können wir dort etwas mitnehmen“, sagte Kauczinski. „Es gilt, oben dranzubleiben. Bochum ist heimstark, hat technisch versierte Spieler und ähnelt uns, von der Art zu spielen. Ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel.“

Der seit sieben Spielen ungeschlagene VfL will an den um einen Punkt besseren Hamburger vorbeiziehen. Allerdings muss Trainer Robin Dutt ohne den Südkoreaner Chung-Yong Lee (Gelbsperrre) auskommen, der gerade erst seinen Vertrag 2020 verlängerte. Mangels personeller Alternativen kann Görkem Saglam auf seinen erst zweiten Startelf-Einsatz hoffen. „Damit liegt man bestimmt nicht falsch“, sagte Dutt. Mittelfeldspieler Tom Weilandt setzt voll auf einen Heimsieg. „Die Marschroute ist klar: Wir wollen zuhause gegen St. Pauli den Dreier holen, alles andere interessiert uns nicht.“

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