Zustand der Autobahnen in NRW bessert sich: weiterhin Mängel

Die Qualität der Autobahnen in Nordrhein-Westfalen hat sich in den vergangenen Jahren verbessert. Allerdings ist fast jeder fünfte Kilometer in einem schlechten bis sehr schlechten Zustand. Das hat die jüngste Zustandserfassung ergeben, für die rund 10 300 Kilometer Fahrstreifen unter die Lupe genommen wurden, wie der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen am Dienstag mitteilte.

13.08.2019, 16:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zustand der Autobahnen in NRW bessert sich: weiterhin Mängel

Autos und Lastwagen fahren nachts auf der durch Bochum in Richtung Dortmund führende Autobahn A40. Foto: Christophe Gateau/Archivbild

Für die Analyse haben im vergangenen Jahr Messfahrzeuge ein Vielzahl von Daten zur Beschaffenheit der Fahrbahnen aufgenommen, aus denen ein Gesamtwert auf einer Skala von eins (sehr gut) bis fünf (sehr schlecht) ermittelt wird. Das Ergebnis: 9,6 Prozent der Autobahnen in NRW sind in einem sehr guten Zustand. Vier Jahre zuvor waren es nur 5,3 Prozent.

Der Anteil der Strecken in einem schlechten beziehungsweise sehr schlechten Zustand sank im gleichen Zeitraum von 20,4 Prozent auf 18,7 Prozent. Als gut gelten 50,8 Prozent (2014: 50,2) der Autobahnkilometer in NRW, die Note befriedigend bekamen 20,8 Prozent (2014: 24,4 Prozent). Der Zustand der Autobahnen wird bundesweit alle vier Jahre erfasst. Die Daten sind eine Grundlage für die Entscheidung, welche Streckenabschnitte vorrangig saniert werden.

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