Zusätzliche Schlafplätze für Obdachlose in NRW

Die Kälte des nahenden Winters macht das Leben für Obdachlose besonders gefährlich. Etliche Städte in Nordrhein-Westfalen versuchen deshalb, in den kommenden Monaten mehr Schlafplätze anzubieten. Münster beispielsweise stellt von November bis März Container auf, die zusätzlichen Platz für 28 Obdachlose bieten. Es gibt bereits 130 Unterkunftsplätze in der Stadt.

24.11.2018, 09:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zusätzliche Schlafplätze für Obdachlose in NRW

Ein Obdachloser schläft in einem Schlafsack in der Düsseldorfer Innenstadt. Foto: Victoria Bonn-Meuser dpa/Archiv

Am Duisburger Hauptbahnhof bleibt die Zwischenebene der U-Bahn-Station seit Mittwoch auch nachts geöffnet. Während der Wintermonate soll so ein zusätzlicher Raum zum Schutz vor der Kälte geschaffen werden, wie die die Duisburger Verkehrsgesellschaft mitteilte. In Dortmund gibt es nach Einschätzung der Stadt 400 Obdachlose. Derzeit gibt es für diese Menschen 266 Übernachtungsplätze. 30 weitere sollen noch geschaffen werden.

Die Landeshauptstadt rechnet indes mit rund 200 Menschen, die dauerhaft auf der Straße leben. Insgesamt gibt es in Düsseldorf rund 140 Plätze in Notschlafstellen zusätzlich zu stationären Einrichtungen, bei Bedarf könne die Anzahl erweitert werden. In Köln hat bereits vor rund einer Woche die sogenannte humanitäre Winterhilfe geöffnet, in der Obdachlose nachts unterkommen können.

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