Zur Eröffnung von „Doghausen“ kamen viele Zwei- und Vierbeiner

Hundewiese in Brambauer

Die Hundewiese „Doghausen“ in Brambauer ist jetzt auch offiziell eröffnet. Zur Feier des Tages hatten sich die meisten Besucher auf einen einheitlichen Dresscode festgelegt. Sie trugen Fell.

Brambauer

, 07.10.2018, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zur Eröffnung von „Doghausen“ kamen viele Zwei- und Vierbeiner

Auch die beiden Golden Retriever Shelly und Mayla tobten auf der Hundewiese. Ihre Besitzerin war aus Herne nach Brambauer gekommen. © Peter Fiedler

Ankommen, ableinen und los. Das war eine Sache weniger Sekunden. Denn kaum waren Herrchen und Frauchen durch das Tor getreten, konnten es die meisten Vierbeiner kaum noch erwarten, die Hundewiese „Doghausen“ in Brambauer im Sprinttempo zu erkunden.

Am Sonntag (7. Oktober) feierte der Verein „Hundewald Doghausen“ die offizielle Eröffnung des Geländes. Diese Gelegenheit ließen sich Zwei- wie Vierbeiner nicht entgehen. Manche sind schon Stammgäste, andere kamen zum ersten Mal.

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Eröffnung Hundewiese Doghausen

Die Hundewiese "Doghausen" im Brambauer ist offiziell eröffnet worden. Viele Zweibeiner kamen mit ihren Vierbeinern.
07.10.2018
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Am Eröffnungstag verteilte Hendrik Peters ein Tombola-Los an alle Hundebesitzer und bat gleichzeitig um Spenden für den Verein.© Peter Fiedler
Es war ein munteres Treffen von Hunden, Herrchen und Frauchen zur Eröffnung von "Doghausen".© Peter Fiedler
Die Golden Retriever Shelly und Mayla. Ihre Besitzerin war aus Herne nach Brambauer gekommen.© Peter Fiedler
Von Susanne Dettloff belohnt ihren Drahthaar-Foxterrier mit einem Leckerli, nachdem er die kleine Holzbrücke erklommen hat.© Peter Fiedler
Ein Schaukasten informiert die Besucher über Wissenswertes zur Hundewiese.© Peter Fiedler
Alexandra Leopold, Schriftführerin im Vorstand von "Doghausen", servierte den Zweibeinern Kaffee und Kuchen.© Peter Fiedler
Tunnel und Brücke zugleich ist dieses Holzbauwerk auf dem Gelände der Hundewiese.© Peter Fiedler
Die Hundebesitzer plauderten beim Kaffee, während sich die Vierbeiner auf ihre Art die Zeit vertrieben.© Peter Fiedler
Nur mit ehrenamtlichem Engagement klappt es: 24 Mitglieder zählt der Verein "Hundewald Doghausen" aktuell.© Peter Fiedler
Das sind die Regeln für die Benutzung des Geländes.© Peter Fiedler

So wie Susanne Dettloff aus Selm mit ihren beiden Hunden. „Im Urlaub in Dänemark waren wir schon in einem Hundewald“, berichtet sie und findet es klasse, jetzt auch in Brambauer, also quasi vor der Haustür, eine solche Möglichkeit zu haben. Wobei sie sich noch ein bisschen mehr Wald wünschen würde, wie sie sagt.

Mehr Wiese als Wald

Dann bislang ist der Hundewald „Doghausen“ mehr Hundewiese als Hundewald, obwohl die Mitglieder des Vereins schon fast 100 Bäume und Sträucher auf dem Gelände in der Nähe des Freibades gepflanzt haben. „Wir konnten sogar schon die ersten Äpfel ernten“, erzählt Kassenprüfer Hendrik Peters, der am Eingang pro Hund ein Los für die Tombola verteilt und um Spenden bittet.

Ein 360-Grad-Blick über das Gelände

6800 Euro gab es von der Stadt als Anschubfinanzierung. „Das ist gut angelegtes Geld“, erklärt Klaus Lamczick, SPD-Ratsmitglied aus Brambauer. Auch er zählt mit dem stellv. Bürgermeister Siegfried Störmer (SPD) zu den Besuchern. Den Großteil des Geldes der Stadt verwendete der Verein für die Umzäunung des Geländes. Alles andere wird auf der Basis ehrenamtlichen Engagements gestemmt.

24 Mitglieder hat der Verein aktuell, berichtet Vorsitzender Alexander Halbe. „Das Gelände wird sehr, sehr gut angenommen“, freut er sich. Auch Halbes Hund „Jack“ tobt am Tag der offiziellen Eröffnung mit den anderen Vierbeinern.

Aus Herne nach Brambauer

Eine „tolle Sache“ sei Doghausen, meint Corinna Dampha, die die knapp einen Hektar große Hundewiese nicht nur mit ihren beiden Vierbeinern nutzt, sondern auch als Mitglied im Verein mitarbeitet. „Alle Leute sind hier super nett“, findet sie.

Sogar aus Herne hat Monika Rehbein den Weg nach Brambauer gefunden. „Wir gehen öfter hier im Freibad schwimmen und haben dabei vom Hundewald erfahren. Da wollten wir das mal ausprobieren“, erzählt sie. Schön sei das Gelände geworden, meint sie. Und sie hält „Doghausen“ auch für eine gute Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen - zwischen Vierbeinern wie auch zwischen Zweibeinern

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