Zum Kirchgang in die Nachbarstadt

dzSt. Barbara

10.10.2019, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Auch wenn ihre Kirche derzeit renoviert wird, können die Oberadener Katholiken sonntags in die Messe gehen. Die feiern sie an einem Ausweichort knapp hinter der Stadtgrenze: In der Kirche Herz Jesu in Lünen-Beckinghausen. Die Gemeinde in Lünen hält dort keine Gottesdienste mehr ab und stellt sie deshalb den Glaubensschwestern und -brüdern aus Oberaden zur Verfügung.

Die wissen das zu schätzen. Jedenfalls seien die Sonntagsmessen nicht wesentlich schlechter besucht als die in der Heimatkirche, meint der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Michael Knippschild. Je nach Wohnort wird für manchen Oberadener der Weg zur Kirche sogar kürzer.

Allerdings trifft man in Herz Jesu kaum Katholiken aus anderen Bergkamener Gemeinden: „Die kommen sonst zu uns, weil das Hochamt in St. Barbara schon um 10 Uhr beginnt“, weiß Knippschild. Die Sonntagsmesse in St. Elisabeth um 11.30 Uhr ist manchem Kirchgänger zu spät.

Jedoch kommen zu den Sonntagsmessen in Beckinghausen auch Gläubige, die man in St. Barbara eher selten trifft. „Direkt neben der Kirche Herz Jesu ist ein Seniorenheim“, sagt Knippschild. Und dessen Bewohner freuen sich, dass in ihrer Nähe wieder Gottesdienste gefeiert werden.

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