Zum Bauhaus-Jahr: Krefeld zeigt „Folklore und Avantgarde“

Das Interesse von Künstlern der Moderne an einfacher Volkskunst beleuchtet das Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld in einer Ausstellung. Gezeigt werden eine Vielzahl von Arbeiten, darunter von Ernst Ludwig Kirchner, Johannes Itten, Kasimir Malewitsch, Gabriele Münter und Wassily Kandinsky, die sich auf bäuerliche oder kunsthandwerkliche Traditionen beziehen. Die Schau „Folklore und Avantgarde“ sei die bislang größte Ausstellung mit Werken der Klassischen Moderne der Kunstmuseen Krefeld, sagte Museumsdirektorin Katia Baudin am Donnerstag. Vom 10. November bis zum 23. Februar 2020 sind über 350 Arbeiten, darunter Leihgaben aus Museen in New York, Paris und Moskau, zu sehen.

07.11.2019, 12:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Anlass ist das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum, die Schau ist einer der großen Schlusspunkte im Westen. Krefeld versteht sich als Bauhaus-Stadt in Nordrhein-Westfalen. Ludwig Mies van der Rohe, der letzte Direktor der Designschule, baute hier Ende der 1920er Jahre zwei Villen für Textil-Fabrikanten. Mehr als 25 Künstler der Bewegung arbeiteten für die örtliche Industrie, als das Bauhaus längst geschlossen war.

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