Zu Hause gehört das Schützengewehr in den Tresor

Waffenrecht

Eingeschriebene Schützen dürfen ihre Waffen zu Hause aufbewahren. Aber es gelten strenge Sicherheitsauflagen.

Bergkamen

, 03.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Schützen besitzen Waffen - und das dürfen sie natürlich auch. Zumindest, wenn sie über eine Waffenbesitzkarte verfügen. Außerdem müssen sie sicherstellen, dass das Schießgerät sicher und für Unbefugte unzugänglich verwahrt wird. „Die Zeiten, in denen die Schützen ihr Gewehr unter dem Bett liegen haben, sind lange vorbei“, sagt der Vorsitzende des Schützenvereins Overberge, Heinz Riese jun. Zuletzt ist das Waffenrecht mehrfach verschärft worden. Je nach Art muss die Waffe in einem speziellen Schrank oder sogar in einem Tresor einer bestimmten Sicherheitsnorm verwahrt werden. „Das überprüfen wir auch vor Ort“, versichert Thomas Röwekamp, der Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Unna. Wer seine Waffe nicht sicher verwahrt, riskiert, dass er sie abgeben muss. Gleiches gilt für Waffenbesitzer, die keinen Bedarf mehr für ihr Gewehr oder Pistole haben. „Den muss man regelmäßig nachweisen“, erläutert Udo Weinberg vom Schützenverein Bergkamen, der auch als Sportschütze aktiv ist. Wer schon seit Jahren nicht mehr Mitglied im Schützenverein oder in der Schießsportgruppe ist, der bekommt unter Umständen die amtliche Aufforderung, seine Waffe unbrauchbar zu machen oder zu verkaufen.

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