Zehntausende bei Goethe-Schau in Bundeskunsthalle

Mehrere zehntausende Besucher haben die größte Ausstellung seit 25 Jahren zum Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe in der Bonner Bundeskunsthalle gesehen. Neben 74 293 Gästen, die von Mitte Mai bis Mitte September die Hauptausstellung „Goethe. Verwandlung der Welt“ gesehen hatten, seien auch 77 213 Besucher bei „Goethes Gärten“ begrüßt worden. Der bereits Mitte April gestartete Ausstellungsteil mit Pflanzungen auf dem Dach des Museums war am Sonntag zu Ende gegangen, wie die Klassik Stiftung Weimar am Montag mitteilte. Die Stiftung, die in der Thüringer Klassikerstadt auch das Erbe Goethes verwaltet, arbeitete mit der Bundeskunsthalle für die Ausstellung zusammen.

23.09.2019, 17:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zehntausende bei Goethe-Schau in Bundeskunsthalle

Verschiedene Gemälde, die Johann Wolfgang Goethe zeigen, in der Bundeskunsthalle. Foto: Oliver Berg/Archivbild

Darin wurde die Person Goethes (1749-1832) beleuchtet. Gezeigt wurden 250 Leihgaben aus aller Welt, darunter auch Werke von Caspar David Friedrich, Auguste Rodin und Andy Warhol. „Es war eine wichtige Entscheidung, multiperspektivisch vorzugehen und neben einer goethezeitlichen Erzählung die Rezeptionsgeschichte parallel aufscheinen zu lassen“, sagte die Bundeskunsthalle-Kuratorin Johanna Adam. „Unser heutiges Goethe-Bild setzt sich letztlich auch aus vielfältigen Ausdeutungen und Überschreibungen von Goethes Person und Werk zusammen.“

In Weimar läuft derweil noch bis 5. Januar eine einzigartige Goethe-Schau: Im Schiller-Museum zeigt die Klassik Stiftung Weimar die Ausstellung „Abenteuer der Vernunft. Goethe und die Naturwissenschaften um 1800“. Sie war Ende August zum 270. Geburtstag Goethes eröffnet worden.

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