Zehn Monate Haft für notorischen Flughafen-Dauergast

Ein notorischer Dauergast des Düsseldorfer Flughafens ist zu zehn Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht schickte den Obdachlosen am Montag wegen wiederholten Hausfriedensbruchs hinter Gitter. Der 37-Jährige hatte das gegen ihn verhängte Hausverbot des Airports immer wieder missachtet. Das Hausverbot war ihm erteilt worden, weil er angetrunken Fluggäste angepöbelt und sich mit Sicherheitskräften angelegt haben soll.

26.08.2019, 15:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bereits im vergangenen Jahr war der arbeitslose Bäcker mehrfach aus dem Flughafen geworfen worden. Fünf Monate Haft hatte ihm das bereits eingebracht. Dennoch war er dem Airport als bevorzugtem Aufenthaltsort weiter treu geblieben. Die zehn Monate Haft bekam er am Montag wegen sieben weiterer Verstöße gegen das Hausverbot und des Diebstahls einer Flasche Korn.

Der Pole behauptete, das Hausverbot mangels ausreichender Deutschkenntnisse so verstanden zu haben, dass er dort nur betrunken nicht geduldet worden sei. Nüchtern habe er sich dagegen willkommen gefühlt: Mitarbeiter am Flughafen hätten ihm sogar Essen spendiert. Seiner Aussage zufolge hatte er nach dem unglücklichen Ende einer Liebesbeziehung angefangen zu trinken.

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