Zange rettet drei Bergleute

10.10.2018, 19:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zange rettet drei Bergleute

Noch heute gibt es Löcher im Boden, die aus der Bergbau-Zeit stammen.

Schon vor 440 Jahren wurde in Fröndenberg Kohle abgebaut. Doch in der Ruhrstadt gab es nie große Kohle-Vorkommen. Trotzdem gab es eine Zeche. Sie hieß eigentlich „Frohe Ansicht“.

Doch weil es so wenig Kohle dort zu holen gab, wurde sie auch Zeche „Elend“ genannt. Elend erlebten dort auch vier Bergleute, die im Oktober 1953 verschüttet wurden. Einer von ihnen kam bei dem Unglück ums Leben, drei wurden nach einem Tag gerettet.

Doch bis dahin mussten die Verschütteten schlimme Stunden verbringen. Denn sie waren unter der Erde eingeschlossen. Und am Abend gingen auch noch die Lampen, die sie bei sich hatten, aus. Es war kalt und dunkel.

Einer der Bergleute hatte aber eine Zange in der Tasche und klopfte damit solange gegen die Steinwand, bis Retter die Klopfzeichen hörten. Danach dauerte es aber noch lange, bis die Bergleute ausgegraben werden konnten.

Erst am Mittag des nächsten Tages wurden die Überlebenden gerettet. Der tote Bergmann war erst 24 Jahre alt.

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