Zahl der gesprengten Geldautomaten in NRW wieder gestiegen

Nach dem Rückgang im Vorjahr zeichnet sich bei den Geldautomaten-Sprengungen in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr ein Anstieg ab. Nach neun von zwölf Monaten hatte das Landeskriminalamt NRW 80 Explosionen registriert. Im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 72 Fälle. In der Nacht zum Montag knallte es in NRW gleich zwei Mal: in Minden und in Wuppertal. In Minden hielt der Automat dem Versuch stand. Die Täter hätten ohne Beute abziehen müssen, der Sachschaden sei mit mehreren Tausend Euro allerdings beträchtlich.

02.10.2018, 09:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zahl der gesprengten Geldautomaten in NRW wieder gestiegen

Ein gesprengter Geldautomat im Vorraum einer Sparkasse in Mönchengladbach-Venn (Nordrhein-Westfalen). Foto: Theo Titz/Archiv

Nach 136 Attacken im Jahr 2016 waren im vergangenen Jahr 92 Fälle gezählt worden. 2015, als die Serie der explosiven Attacken ins Rollen kam, waren 67 solcher Fälle registriert worden. Das LKA und die dort ansässige Ermittlungskommission „Heat“ rechnen die meisten Taten einer rund 250-köpfigen Szene von Tätern zu, die in den Niederlanden in den Vororten von Utrecht und Amsterdam wohnt und einen nordafrikanischen Migrationshintergrund hat.

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