Zahl der Ermittlungsverfahren gegen Mafiagruppen gestiegen

Die Zahl der Ermittlungsverfahren und der Verdächtigen im Bereich der Organisierten Kriminalität ist in Nordrhein-Westfalen deutlich gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Landeskriminalamts in Düsseldorf hervor. Nach 68 Verfahren im Jahr 2016 waren es ein Jahr später 80 Verfahren - ein Plus von 17,7 Prozent. Es ist demnach der höchste Stand seit mehr als zehn Jahren.

20.10.2018, 18:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zahl der Ermittlungsverfahren gegen Mafiagruppen gestiegen

Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am Gürtel steht in Köln. Foto: Oliver Berg/Archiv

Die Zahl der Verdächtigen stieg um 10,3 Prozent auf 1660. Deutsche sind laut Lagebericht mit einem Anteil von etwa einem Drittel vertreten. Die Hälfte der Verfahren befasse sich mit dem Drogenhandel und -schmuggel.

Italienische Mafiagruppen seien weiterhin in NRW aktiv. So stecke hinter zwei Überfallserien auf Juweliere in Ostwestfalen die sizilianische Cosa Nostra. 13 mutmaßliche italienische Mafiosi seien im vergangenen Jahr in NRW festgenommen worden. Die Organisierte Kriminalität ist durch mafiaartige kriminelle Strukturen gekennzeichnet.

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