Yoga und Co. sollen bei Museumsbesuchern nach der Arbeit für Entspannung sorgen

Werner Stadtmuseum

Die neue Projektreihe des Werner Stadtmuseums, „Afterwork bei Karl“, startet Ende diesen Monats und soll vor allem ein jüngeres Publikum in das Museum locken.

von Julian Reimann

Werne

, 14.11.2018, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Yoga und Co. sollen bei Museumsbesuchern nach der Arbeit für Entspannung sorgen

Dr. Katharina Hülscher und Constanze Döhrer (mit dem Bild des Museumsgründers Karl Pollender) stellen die neue Projektreihe „Afterwork bei Karl“ vor. © Julian Reimann

Im Rahmen des Projektes „Werne up‘n Patt“ werden im Karl Pollender-Stadtmuseum immer wieder neue Formate ausprobiert, um den Bürgern der Stadt abwechslungsreiche Aktionen zu bieten. In diesem Zusammenhang wird nun die Projektreihe „Afterwork bei Karl“ ins Leben gerufen. Interessierte haben über vier Monate verteilt die Gelegenheit, an verschiedenen Terminen ihren Feierabend im Museum ausklingen zu lassen.

„Das Museum bietet uns mit seiner besonderen Atmosphäre die Möglichkeit, Neues auszuprobieren“, erklärt Constanze Döhrer, die das Projekt zusammen mit Dr. Katharina Hülscher betreut. Mit „Afterwork bei Karl“ erhoffen sie sich, vor allem ein jüngeres Publikum in das Stadtmuseum zu locken. „Uns bringen die Aktionen wenig, wenn sonst niemand unsere Ausstellungen besucht“, merkt Döhrer an.

Die Projektreihe startet sportlich

Das Projekt startet am Mittwoch, 21. November, 18 Uhr, mit „Yoga bei Karl“. In dieser Schnupperstunde bietet sich für Interessierte die Möglichkeit, den neuen Trend-Sport unter der Leitung von Yogalehrerin Christine Piepiorka auszuprobieren. Es wird darum gebeten, dicke Socken, eine Decke und eine Matte mitzubringen.

Im Dezember wird es dann ein wenig entspannter. Unter dem Motto „Runterkommen bei Karl“ steht das Museum an drei Freitagen für Kunstinteressierte offen. Begleitet von leiser Loungemusik können am Freitag, 7. Dezember, sowie an den beiden darauf folgenden Freitagen, jeweils von 15-17 Uhr, ausgewählte Exponate betrachtet werden. Die Kunstwerke werden vor allem aus der städtischen Kunstsammlung entliehen.

Im neuen Jahr wird es kreativ

Im kommenden Jahr wird die Projektreihe mit einem Cocktailabend am Freitag, 18. Januar, 18 Uhr, fortgesetzt. Die Besucher erwartet dabei eine kulinarische Reise in die 20er-Jahre.

Als vorerst letzter Termin steht am Mittwoch, 20. Februar, 18 Uhr, ein Kurs zum Thema Handlettering an. Mit Hilfe der neumodischen Form der Kalligrafie zeigt Designerin Heike Kollakowski, wie mit Kugelschreiber und Filzstift kleine Kunstwerke geschaffen werden können. Da die Teilnahme an der Aktion beschränkt ist, wird um eine Anmeldung unter Tel. (02389) 78 07 03 oder per E-Mail an museumsprojekt@werne.de gebeten. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

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