Gebäude abgebrannt: Früherer Besitzer festgenommen

Nach einer Zwangsversteigerung musste er aus seinem Haus ausziehen - und legte Feuer: Ein 62-jähriger Mann hat gestanden, sein früheres Haus in Goch angezündet zu haben. Das Gebäude brannte komplett nieder.

08.11.2018, 07:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach einem Hausbrand in Goch am Niederrhein hat die Polizei den früheren Eigentümer festgenommen. Der 62-Jährige habe gestanden, das Haus angezündet zu haben, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Als Motiv habe er angegeben, dass das Gebäude in der vergangenen Woche zwangsversteigert wurde und er deshalb ausziehen musste. Bei dem Feuer in der Nacht zum Donnerstag waren das bereits leerstehende Einfamilienhaus und eine angrenzende Garage niedergebrannt. Verletzt wurde niemand.

Etwa 40 Feuerwehrleute hätten die Flammen nach etwa zweieinhalb Stunden unter Kontrolle gebracht, sagte ein Feuerwehrsprecher. Zunächst war unklar, ob sich der 62-Jährige bei dem Brand noch in dem Gebäude befand. Später erschien der Mann jedoch unversehrt auf der Polizeiwache und gestand, das Feuer mit Hilfe von Brandbeschleuniger gelegt zu haben. Die Schadenshöhe war zunächst unklar.

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