Wohnen mitten in Oberaden

Baugebiet Hermann-Stehr-Straße

Die privaten Eigentümer wollen die bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche an der Hermann-Stehr-Straße als Bauland vermarkten. Die Stadt hält den Bereich für einen guten Wohnstandort.

29.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Wohnen mitten in Oberaden

Die Fläche für das neue Wohngebiet ist zwar noch landwirtschaftlich genutzt, aber von Wohnsiedlungen umschlossen. © Stepmap

Die rund fünf Hektar große Fläche zwischen der Hermann-Stehr- und der Jahnstraße in Oberaden, die jetzt noch landwirtschaftliche genutzt wird, steht schon länger als Baugebiet in der Diskussion. Es entspricht der Absicht der Stadt, Baugebiete lieber in den schon besiedelten Bereichen der Stadt auszuweisen als am Stadtrand.

Mittlerweile haben die Eigentümer bei der Stadt ihr Interesse bekundet, das Land als Bauland zur Verfügung zu stellen. Sie wollen es selbst entwickeln und für die Erschließung der Bauflächen durch Wohnstraßen sorgen. Die beta Baulandentwicklungsgesellschaft aus Bergkamen und das Büro Planquadrat aus Dortmund haben mittlerweile einen städtebaulichen Rahmenplan für den Bereich entwickelt, den sie in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Dienstag vorstellen wollen.

Geplant ist ein gemischtes Gebiet, in dem neben Ein- und Zweifamilienhäusern im Bereich an der Jahnstraße auch kleinere Mehrfamilienhäuser entstehen sollen. Alle Gebäude sollen maximal zwei Geschosse haben. Es soll einen kleinen Grünzug mit Spielplatz und einen sogenannten „Quartiersplatz“ als Treffpunkt für die Bewohner geben.

Die Stadt geht davon, dass die Infrastruktur für das neue Wohngebiet hervorragend ist. Sie liegt in der Nähe der Geschäfte an der Jahnstraße und in unmittelbarer Nachbarschaft des neuen Johanniter-Kindergartens.

Die Stadtverwaltung empfiehlt ein Bauleitplanverfahren einzuleiten, bei dem ein rechtsverbindlicher Bebauungsplan aufgestellt wird, und eine frühzeitige Bürgerbeteiligung.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Freibad Bornekamp

2019 wird vermutlich wieder nur ein Durchschnittsjahr – Veranstaltungen bringen Besucher

Meistgelesen