Wohnen in der Zechensiedlung

12.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Wohnen in der Zechensiedlung

Armin und Christel Gröhling wohnen in Schönhausen. © Marcel Drawe

Die Siedlung „Schönhausen“, die rund um die Hansemannstraße zwischen der Töddinghauser Straße und der Landwehrstraße in Bergkamen-Mitte liegt, ist ein ganz besonderes Wohngebiet.

Es handelt sich um eine Zechensiedlung. Die wurde gebaut, als es in Bergkamen noch Bergbau gab und Steinkohle abgebaut wurde. Die Zechensiedlung wurde eigens für die Bergleute und ihre Familien gebaut. Nur wer bei einem bestimmten Bergwerk arbeitete, durfte dort wohnen.

Armin und Christel Gröhling wohnen seit fast 41 Jahren in Schönhausen. Sie wären gerne noch früher in eines der Häuser eingezogen. Aber das ging nicht. Armin Gröhling arbeitete zunächst in einer Zeche in Kamen.

Erst, als er 1977 in eine Bergkamener Zeche wechselte, konnten sie ein Haus dort mieten. Inzwischen haben die Gröhlings es gekauft. Sie haben sich immer wohl gefühlt in Schönhausen. Als sie dort einzogen, waren ihre Kinder klein und fanden viele Spielkameraden.

Außerdem waren die Nachbarn sehr hilfsbereit und haben immer mit angepackt, wenn es etwas zu tun gab. Die Kinder der Gröhlings sind längst erwachsen und es wohnen auch nicht mehr viele Mädchen und Jungen in der ehemaligen Zechensiedlung. Aber die gute Nachbarschaft funktioniert immer noch.

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