Ortsteil-Check: Wo es sich in Selm, Olfen und Nordkirchen am besten leben lässt

dzLebensqualität

Im großen Ortsteil-Check haben die Bürgerinnen und Bürger aus Selm, Olfen und Nordkirchen die Lebensqualität ihres Ortsteils bewertet. Alle Ergebnisse auf einen Blick.

Selm, Olfen, Nordkirchen

, 18.03.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Olfener und Nordkirchener dürfen sich besonders glücklich schätzen: Sie wohnen in den lebenswertesten Ortsteilen der Region. Das ist das Ergebnis des großen Ortsteil-Checks unserer Redaktion. Insgesamt haben 1361 Leserinnen und Leser ihren jeweiligen Ortsteil in 17 Kategorien bewertet. Die Ortsteile Olfen und Nordkirchen erhielten dabei durchschnittlich die besten Bewertungen.

Auf einer Skala von 1 bis 10 haben sie eingeschätzt, für wie familienfreundlich sie ihre Stadt oder Gemeinde halten, wie sie die Nahversorgung sehen, die Sportmöglichkeiten, die Familienfreundlichkeit, die Angebote für Seniorinnen und Senioren, die Verkehrsbelastung und einiges andere mehr.

Wie schneidet Ihr Ortsteil im Check ab? Schauen Sie auf unserer Karte nach - und vergleichen Sie ihn mit anderen Ortsteilen, in denen zum Beispiel Ihre Eltern oder Freunde leben:

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An dieser Stelle beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Stadtteilcheck und seinen Ergebnissen.

  • Was schätzen die Leserinnen und Leser am meisten an ihrem Ortsteil?
    Am besten haben die Gemeinden insgesamt bei den Fragen nach Grünflächen, Radfahren und Lebensqualität abgeschnitten.

  • Wo gibt es den meisten Verbesserungsbedarf?
    Die mit Abstand schlechteste Note vergaben die Befragten bei der Frage nach der Verkehrsanbindung.

  • Selm, Olfen und Nordkirchen haben neben den Ortsteilen auch noch zahlreiche Bauerschaften. Warum tauchen die nicht auch in der Auswertung auf?
    Natürlich sind alle Antworten in die Auswertung eingeflossen. Aber ob Hassel in Bork, Obsen in Südkirchen oder Eversum in Olfen: Die Bauerschaften haben wir zu den jeweiligen Ortsteilen gerechnet, um aus einem Gebiet nicht zu wenige Antworten zu erhalten. So haben wir die statistische Aussagekraft erhöht.

  • Können wir aus dem Check überhaupt Aussagen über die Meinung aller Bürger machen?
    Dazu haben wir einen Statistik-Experten befragt: Bernd Weber, Geschäftsführer der Medienagentur mct aus Dortmund. Er findet es zunächst einmal „toll, dass so viele ihre Meinung gesagt haben“. Natürlich müsse man sich bewusst machen, dass die Befragung keinen offiziellen Charakter habe, zum Beispiel weil die befragten Internet-Nutzer nicht identisch mit der Gesamtbevölkerung seien. „Dann konnte jeder selbst entscheiden, ob er die Fragen beantwortet oder nicht. Haben jetzt vor allem die Begeisterten geantwortet oder die Nörgler? Das wissen wir nicht.“ Aber auf der anderen Seite sagt er auch: „Der Check ist ein Stimmungsbild, das zu Diskussionen über gute Seiten und kritische Punkte anregen soll – und die Aufgabe erfüllt er.“
  • An welchem Wert messen wir, ob ein Stadtteil ober- oder unterhalb des Durchschnitts liegt?
    Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, nicht das sogenannte arithmetische Mittel, den „Durchschnitt“, zu berechnen. Stattdessen greifen wir auf den sogenannten Median zurück. Das ist der Wert, der genau in der Mitte zwischen allen anderen Werten steht. Damit wollen wir vermeiden, dass der Mittelwert zu stark durch einzelne Ausreißer beeinflusst wird. Ein Beispiel: In einer Kategorie gibt es fünf Werte: 1, 7, 8, 9 und 9. Der Durchschnitt wäre dann 6,8 (34/5). Der Median wäre 8, weil 8 in der Mitte liegt, wenn man die Werte nach ihrer Größe ordnet. Dieser Wert spiegelt die Realität besser wider.
  • Wie und wo werten wir die Daten aus?
    Zu den nackten Ergebnissen, die wir vorab in diesem Artikel präsentieren, werden wir bis zum 12. April mehrmals wöchentlich ausführliche Analysen für jeden einzelnen Ortsteil veröffentlichen. Die erste Analyse veröffentlichen wir am 18. März.

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